Aus der Jahreshauptversammlung des Vogelschutzvereins Weißenberg
Höhepunkt Ruf der Rohrdommel

Über das "Naturdenkmal Oberndorf" sprach Richard Lehmeier vom Landschaftspflegeverband Amberg-Sulzbach. Bild: gru
Freizeit
Edelsfeld
11.03.2016
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Weißenberg. Die Vereinssatzung ist nun in trockenen Tüchern, die Nistkästen waren sehr gut belegt - es war ein erfolgreiches Jahr für den Vogelschutzverein. Nur etwas mehr Teilnahme hätte sich Klaus Kurz als Vorsitzender zur Jahreshauptversammlung gewünscht.

Großer Info-Stand


Seine Auflistung der Aktivitäten für 2015 war abwechslungsreich. Wanderungen im Frühjahr und Herbst begannen schon Sonntagfrüh um 7 Uhr. Die Rufe einer Rohrdommel waren der Höhepunkt. Kinder wurden animiert, mit Nistkästen ihre Studien zu treiben. Öffentlichkeitsarbeit gab es am Gemeindefest mit einem großen Info-Stand. Mitte des Jahres und im Herbst stand die Biotop-Pflege in Oberndorf im Vordergrund. Die Teilnahme am Ferienprogramm war üppig: 40 Kinder zogen bei der Wanderung entlang des Vogelschutzgebietes mit. Den Abschluss gab es mit der Nistkastenreinigung im November. Die Häuschen waren zu 96 Prozent von Vögeln belegt.

Die mit der Einladung verschickten Änderungen zur Satzung wurden in der Versammlung durchgewunken. Die umfangreiche Geburtstagsbetreuung war gut angekommen. Derzeit sind 159 Mitglieder im Verein. Die Bericht von Schriftführer und Kassier wurden akzeptiert und einstimmig beschlossen.

Der Vortrag über das "Naturdenkmal Oberndorf" von Richard Lehmeier vom Landschaftspflegeverband Amberg-Sulzbach brachte neue Infos und Bilder. Mit einem geschichtlichen Rückblick bis zum Ur-Positionsblatt von 1859 - erste topographische Erfassung Bayerns - ging er auf die faunistische Untersuchung des Biotops ein. Fast 22 000 Quadratmeter sind seit 1981 geschützt. Dominante Raritäten der Fauna und von Lebewesen in dem Gebiet wurden mit Bildern untermalt. Zukünftig sind Verbesserungen angedacht.

2. Bürgermeister Hans Klann freute sich namens der Gemeinde über die regen Aktivitäten des Vereins. Änderungen würden sicherlich von der Gemeinde mitgetragen.

Nicht umsetzbar


Da die Nistkästen bei der heimischen Vogelwelt sehr gut ankommen, sollte das Angebot auf alle Gemeindeteile übertragen werden, so ein Antrag in der Versammlung. Dies ist jedoch aus organisatorischen Gründen nicht umsetzbar. Der zweite Antrag betraf die Aktivierung der Winterfütterung an Waldrändern in der Gemeinde. Hierzu müssen sich künftig freiwillige Helfer zur Verfügung stellen, die sich beim Vorstand melden sollen. Das Material stellt der Verein.
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