Theatervereins Edelsfeld 007 zeigt Die Senorina aus Messina
Amore in bella Italia

Rasant unterhielten das Publikum (von links) Felicitas del Saliba (Michaela Pickel), Emma Obermeier (Maria Reiff-Zitzmann, Traudel Schlitz (Laura Rösel), Wolfi (Andreas Pickel), Emil Obermeier (Georg Reiff), Silvester Schlitz (Josef Peter), verdeckt Robert Kummer (Stefan Kohl). Nicht im Bild sind Otto Steinbeißer (Richard Schober) und Agathe Schlitz (Brigitte Kogelbauer). Bild: gru
Freizeit
Edelsfeld
11.03.2016
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An fünf Terminen und bei einer Zusatzveranstaltung waren einige Männer, die vor 19 Jahren in Messina Urlaub gemacht hatten, in Edelsfeld unruhig geworden. Denn der Urlaub war nicht ohne Folgen geblieben. Die Bauchmuskeln hatten mächtig was zu leisten!

Lachen, häufige Unterbrechungen wegen spontanen Beifalls und strahlende Gesichter gehörten zur Theateraufführung "Die Senorina aus Messina" des Theatervereins Edelsfeld 007. Die Mitwirkenden zeigten sich erstklassig, ja fast wie im täglichen Leben. Fantastische Darbietungen aller Mitspieler machten riesigen Spaß und auf der Bühne im katholischen Jugendheim war richtig was los. Für viele junge und ältere Zuschauer gab es mit diesen Aufführungen amüsante Abende.

In der "neuen" Gaststätte Zum wilden Eber lebt die Wirtin mit ihrem Bruder, einem Vertreter für Dessous. Dessen Freund, der Bäckermeister Schlitz, steht unterm Pantoffel seiner Frau. Vor 19 Jahren waren die zwei Männer im Urlaub in Italien.

Es kam, wie es kommen musste: Eine junge Italienerin taucht in Edelsfeld auf und sucht ihren Vater. Der Seitensprung und die Alimente lassen Schlimmes erahnen. Da auch Felicitas del Saliba erscheint, lassen sie sich als Damen verkleiden, um unerkannt zu bleiben. Als von einem Millionenerbe die Rede ist, wandelt sich die Einstellung.

Der Vertreter für Bäckereibedarf Kummer tröstet in bestem Sächsisch die Tochter von Schlitz, die Wirtin verlobt sich mit dem korrekten Beamten Steinbeißer, und Isabella macht sich an Wolfi ran. Last but not least wird erkannt, dass der Seitensprung vor 19 Jahren von Herrn Steinbeißer nicht ohne Folgen geblieben war, dem aber am wenigsten dieses amouröse Abenteuer zugetraut wurde.

Die gekonnte Aufführung ließ keine Zweifel, dass fast Profis bei den Darstellern und hinter der Bühne am Werke waren. Wiederholter Szenenapplaus und Lachsalven des Publikums waren Brot für die Künstler. Der Dreiakter wurde musikalisch von Roland Ertel und Co. umrahmt. Gar mancher Zuschauer ging mit einem Schmunzeln nach Hause.
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