40 Musiker im Alter zwischen acht und 15 Jahren, aber auch einige erwachsene Jungbläser
James Bond und Lummerland im Gemeindehaus

Konzentriert arbeiten die jungen Posaunenbläser mit. Bilder: hfz (2)
Kultur
Edelsfeld
01.06.2016
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Im Gegensatz zu anderen Gemeindegruppen und Kreisen kennen die meisten Posaunenchöre keine Nachwuchssorgen. Das zeigt der "Brass Day"; eine Fortbildung für junge und spätberufene Blechbläser.

Bayernweit sind mehr als die Hälfte der 19 000 Bläserinnen und Bläser jünger als 25 Jahre. Das evangelisch-lutherische Dekanat liegt da ganz im Trend. Den Grund sieht Dekanats-Posaunenchorleiter Kurt Lehnerer in einer permanenten, qualifizierten Ausbildung an den Instrumenten.

"Der Bläsernachwuchs ist der größte Schatz in unseren Posaunenchören. Der heutige ,Brass Day' soll die Freude am gemeinsamen Musizieren vermitteln und stärken", wünschte sich Lehnerer. Knapp 40 Musiker im Alter zwischen acht und 15 Jahren, aber auch einige erwachsene Jungbläser kamen bei dieser besonderen Fortbildung im evangelischen Gemeindehaus in Edelsfeld zusammen. Die Gruppe war bunt gemischt mit Anfängern, die noch nicht im heimischen Chor mitspielen und schon erfahreneren Jugendlichen.

Zum ersten Mal waren professionelle Musiker des Verbandes evangelischer Posaunenchöre in Bayern aus Nürnberg mit ihrer bayernweiten Fortbildungsreihe "Brass Day" in das Dekanat Sulzbach-Rosenberg gekommen. Sie verstanden es, den lernbegierigen Nachwuchs mit dem aktuellen Thema Filmmusik zu begeistern; Musik und Bild, Spaß und Spiel zusammenzubringen. Ziel der Dozenten war es, das individuelle musikalische Können der Blechbläser mit Trompeten, Hörnern und Posaunen zu verbessern.

Schwerpunkte in den Probeneinheiten der vier Instrumentalgruppen waren Blastechnik und das Einstudieren von Titelmelodien bekannter Filme, zum Beispiel "Anker los" aus "Wickie und die starken Männer" oder "He's a Pirate" aus "Fluch der Karibik". Dann galt es ein Quiz mit Fragen rund um Musik und Posaunenchor-Historie zu bestreiten, das mit gleichem Einsatz gelöst wurde. Zum Abschlusskonzert waren Eltern, Jungbläser-Ausbilder und Chorleiter eingeladen. Die staunten nicht schlecht, als der stattliche Chor der 40 Blechbläser die erarbeiteten Musikstücke mit Eifer präsentierte. Durch das Gemeindehaus klangen Melodien aus James Bond und Lummerland.
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