Abschlusssitzung des Edelsfelder Gemeinderates mit Bauangelegenheiten und ...
Gefährliche Dunkelheit am Leichenhaus

Mit einem kleinen Präsent bedankte sich 2, Bürgermeister Hans Klann (Dritter von links) im Namen aller Gemeinderatsfraktionen beim Bürgermeister Hans-Jürgen Strehl (Zweiter von rechts) für die vielen Stunden Mehrarbeit im Jahr 2015. Bild: aks
Lokales
Edelsfeld
07.12.2015
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Mit Bauanträgen ist der Edelsfelder Gemeinderat in das Jahr 2015 gestartet, mit einem Bauantrag beschloss man auch die sitzungs-, beschluss- und antragsreichen zwölf kommunalen Monate.

Flachdach bewilligt

Trotz einer langen Reihe von Abweichungen vom geltenden Bebauungsplan für das Gebiet "Junges Wohnen" lässt man Doris und Jochen Bohun aus Edelsfeld gewähren. Insbesondere die dort bislang nicht zugelassene Flachdachform des geplanten Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage stieß aber einigen Räte etwas auf.

Die Erörterungen über einen Beitritt zum "Verein zur Förderung der seelischen Gesundheit im Alter" erwiesen sich anschließend als überflüssig: Bürgermeister Hans-Jürgen Strehl plädierte dafür, eine entsprechende Entscheidung der AOVE abzuwarten.

Diesem Aufschub stimmte man bei einer Gegenstimme zu. Zum Abschluss des Sitzungsjahres informierte Strehl über die Ablehnung der Anlieger in Sachen Asphaltierung der Gemeindeverbindungsstraße Trosthof und über den zeitnahen Abriss des nicht denkmalgeschützten Drescherstadls in Boden.

Straßen benennen

Des Weiteren setzte er das Gremium über das Anhörungsverfahren zur Auflösung der Mittelschule Illschwang in Kenntnis und gab die Vergaben für den Gehweg Bergwiesenstraße, den Belüfteraustausch in der Weißenberger Kläranlage sowie für den Einschub eines Stahlrohrs am Durchlass Neumühle öffentlich bekannt. Von Seiten der Gemeinderäte kam der Hinweis auf die bei Dunkelheit höchst gefährlichen Stufen am Leichenhaus auf dem Edelsfelder Friedhof sowie die Bitte, die Straßen in den neu geplanten Baugebieten schon jetzt zumindest provisorisch mit Namen zu versehen - andernfalls gerate jede Baustelle zum großen Verwirrspiel, was nicht nur für die Handwerker lästig sei.
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