Amputation auf der Baustelle

Lokales
Edelsfeld
05.09.2015
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Ein Hauch von James Bond streifte die Edelsfelder Kläranlagen-Baustelle. Allerdings kam die Säge hier längst nicht so spektakulär fliegend wie im Agentenfilm "Die Welt ist nicht genug".

Das alte Kläranlagenhaus wurde dieser Tage einfach durchgeschnitten. Übrig ist nur noch der für den provisorischen Betrieb notwendige Teil. Abgesehen von dieser Amputation, verlaufen die Arbeiten vergleichsweise undramatisch.

Davon überzeugten sich bei einem Ortstermin Bürgermeister Hans-Jürgen Strehl, Prokurist Herbert Hirschmann von der ausführenden Firma ZWT Wasser- und Abwassertechnik GmbH, Prokurist Erwin Schall vom Planungsbüro Renner+Hartmann Consult GmbH und Klärwärter Robert Pickel.

Schon in Betrieb ging das neue Regenüberlaufbecken. Das zwischen fünf und acht Meter tief ausgebaggerte Belebungsbecken lässt bereits die beeindruckenden Dimensionen des Projekts erahnen. Das deutlich größere Anlagengebäude soll noch vor dem Winter Gestalt annehmen.

Insgesamt gesehen liege man zeitlich trotz der heißen wie harten Sommer-Bedingungen ebenso im Plan wie bei den Kosten, erläuterten die Verantwortlichen. Bürgermeister Strehl nahm dies ebenso erfreut zur Kenntnis wie die Tatsache, dass die geplante UV-Anlage das Abwasser in reinsten Stoff auf Niveau der EU-Badegewässerrichtlinie verwandeln wird. Die Idee vom Badespaß neben der Kläranlage blieb jedoch im Reich der Scherze. Dafür dürfen sich die Unterlieger über einen verbesserten Hochwasserschutz freuen.
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