Durchlass in Neumühle ist arg sanierungsbedürftig
Größere Investition

Bürgermeister Hans-Jürgen Strehl, viele Gemeinderäte, Rainer Rubenbauer als Kanalberater und die Dorfbevölkerung begutachten den kaputten Durchlass in Neumühle. Bild: gru
Lokales
Edelsfeld
14.01.2015
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Entscheidungen für größere Investitionen bedürfen einer gründlichen Vorbereitung. Deshalb waren die Dorfbewohner aus Neumühle mit Bürgermeister Hans-Jürgen Strehl und den Gemeinderäten und Rainer Rubenbauer als Kanalsanierungsberater zum Durchlass nach Neumühle gekommen, um sich vor Ort ein Bild über die Lage zu machen.

Der vor 1970 gebaute Durchlass ist an der Sohle durchgerostet und die Straße darüber hat sich abgesenkt. Mehrere Gespräche sind von der Gemeinde bereits mit den zuständigen Stellen geführt worden. Pläne und Kostenschätzungen liegen vor und der Antrag muss bis Monatsende gestellt werden.

Zwei Lösungsansätze beim 35 Meter langen Durchlass wurden durchgesprochen. Die Fördermöglichkeiten sind jeweils geprüft. Der Hochwasserschutz muss einbezogen werden. Der Straßenbereich ist auf jeden Fall zu öffnen und die Absenkungen zu verdichten.

Eine Lösung wäre das Nachschieben eines Durchlasses mit einem etwas geringeren Durchmesser. Diese Instandsetzung kann nicht gefördert werden. Die Gesamtbruttokosten liegen hier bei 190 000 Euro. Lösung zwei wäre das Öffnen des Baches mit einer Verkürzung des Durchlasses auf 15 Meter. Dies würde mit 60 000 Euro gefördert werden, da es sich um eine Investition handelt. Insgesamt koste dies 270 000 Euro.
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