Gemeinderat Edelsfeld denkt über Teilnahme am Friedhofswettbewerb nach
Eher Chancen für Weißenberg

Der Weißenberger Gottesacker ist der Edelsfelder Wunschkandidat für den Wettbewerb "Unser Friedhof - Ort der Würde, Kultur und Natur". Bild: aks
Lokales
Edelsfeld
10.04.2015
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Mit recht gebremster Euphorie bearbeitete der Gemeinderat Edelsfeld die Frage nach einem Bewerber für den Wettbewerb "Unser Friedhof - Ort der Würde, Kultur und Natur". Da der Gemeinderat dem Edelsfelder Friedhof keine Siegerqualitäten zutraute, fiel die Wahl auf den Weißenberger Gottesacker - sofern die evangelische Kirchengemeinde zustimmt.

Nach den eigenen Umbauplänen für die Kläranlage (wir berichteten) blieb das Gremium beim Thema Bauen und machte den Weg frei für sieben Vorhaben von Bürgern. Den unkomplizierten Anfang machte Günter Hollederer, der auf seinem Grund in Steinling eine Scheune abreißt, eine Maschinenhalle neu errichtet und einen Hühnerstall anbaut. Hermann Wopperer kann ebenfalls mit gemeindlichem Segen den Neubau einer Maschinen- und Lagerhalle in Sinnleithen in Angriff nehmen. Mit dem Problem des Sichtdreiecks aufgrund der Nähe zur Kreisstraße wird sich das Landratsamt auseinandersetzen.

Wohlige Wärme erfreut zukünftig Theresia Herbst - die genehmigte Hackschnitzelheizung in der ehemaligen Scheune in Sigras macht es möglich. Auf einen schönen Sommer hoffen Severin Renner und Doris Siegert aus Edelsfeld, die ihren Balkon rechtzeitig zuvor vergrößern.

Auch wenn der Bebauungsplan anderes vorsieht, genehmigten Bauausschuss und Gemeinderat die Dachgauben für das Anwesen von Andrea und Hermann Paulus im Turnweg in Edelsfeld. Pfarrerin Ulla Knauer parkt ihren Wagen demnächst unter einem neuen Carport am Pfarrhaus, und Werner Rittner darf sein Häuschen in Steinling umbauen und erweitern.

Weil es flott gehen musste, vergab Bürgermeister Hans-Jürgen Strehl den Auftrag zur Oberbauverstärkung der Gemeindeverbindungsstraße bei Alternsthof per Eilentscheid. Der Gemeinderat hatte nachträglich nichts einzuwenden, zumal der Kostenvoranschlag deutlich unter der geschätzten Summe liegt.

Nachdem der Bürgermeister über Auftragsvergaben für einen Essensraum im Kindergarten und einen Durchlass in Neumühle informiert hatte, rührte er noch die Werbetrommel für den Regionalbus Ostbayern und dessen neue Haltestelle Industriestraße Auerbach. Zudem unterrichtete er über die anstehende Bündelausschreibung Strom 2017 bis 2019 in Kooperation mit der AOVE und die für 2017 ins Auge gefasste einfache Dorferneuerung Edelsfeld.

Gut sehe es auch für die beantragte Aufhebung des Naturschutzstreifens entlang der Bundesstraße 85 aus. In der Sache hat das Landratsamt wohl keine Bedenken. Die Zuständigkeit für die Aufhebung muss allerdings noch geklärt werden.
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