Gemeinderat Edelsfeld mahnt mit mobiler Messanlage zu gedrosseltem Tempo
Aha-Effekte für eilige Autofahrer

Von der Geschwindigkeitsmessanlage an wechselnden Standorten verspricht sich der Gemeinderat Edelsfeld mehr Effekte als von stationären Installationen. Bild: aks
Lokales
Edelsfeld
09.10.2015
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Erzieherischer Effekt und Gewöhnungsfaktor prallten in der Edelsfelder Gemeinderatsitzung aufeinander. Am Ende behielt beim Thema stationäre Geschwindigkeitsmessanlagen die Furcht vor einer allzu schnellen Gewöhnung die Oberhand. Es bleibt daher bei der mobilen Messanlage, die an wechselnden Standorten für "Aha-Effekte" bei eiligen Autofahrern sorgen soll.

Der mit einer Gegenstimme getroffenen Entscheidung voraus ging eine kurze Diskussion. Die Fragen, wie viele Anlagen man bräuchte, welche Straßen überhaupt als besonders neuralgisch abgedeckt werden müssten und wie hoch der Wartungsaufwand wäre, bereiteten der Sache jedoch ein schnelles Ende. Dazu trug auch der Hinweis auf die zu erwartenden Kosten bei.

Zügig waren auch Thomas Grafs Tekturplan zum Neubau einer Garage in Boden, der neue Carport von Udo Haas in der Hirschbachstraße sowie Georg Beyerleins Doppelgarage mit Abstellraum in Weißenberg genehmigt. Die im Vorfeld schon ausgiebig diskutierte Gabionen-Stützmauer am Anwesen von Alexandra und Viktor Beck im Meisenweg erhielt nun zusammen mit der Überdachung des Eingangsbereichs ebenfalls den gemeindlichen Segen.

Auch keine Einwände fanden sich zum Bebauungs- und Grünordnungsplan "Recyclingzentrum Oberweißenbach". Diesen Tagesordnungspunkt nahm Bürgermeister Hans-Jürgen Strehl jedoch zugleich zum Anlass, die Erörterung solcher Themen im Gemeinderat ohne konkrete örtliche Betroffenheit in Frage zu stellen. Schon um weiterhin über die Vorhaben in der Nachbarschaft informiert zu bleiben, entschied sich das Gremium aber dafür, solche Stellungnahmen nicht allein der Verwaltung zu überlassen.

Das Gemeindeoberhaupt informierte darüber hinaus noch über die jüngsten Entwicklungen im Hauptschulverband und über die Erfolge des Fördervereins Simultankirchen-Radweg. Die Weißenberger Dorfgemeinschaft, die das alte Feuerwehrhaus in Schuss bringen möchte, unterstützt die Gemeinde mit der Übernahme der Materialkosten.
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