Im Wald, da liegt das Plus

Insgesamt eineinhalb Hektar wurden am Hahnenkamm aufgeforstet, Teile davon sind mit Zaun gegen Verbiss geschützt. Bild: aks
Lokales
Edelsfeld
06.03.2015
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Der Schneebruch und das Sturmgetöse der vergangenen Jahre haben zwar dem Gemeindewald nicht gut getan, dafür aber der kommunalen Kasse. Unter der Bilanz der letzten fünf Jahre, die Revierleiter Rainer Zapf dem Gemeinderat präsentierte, prangte so ein "gutes Plus".

Darüber hinaus informierte der Förster über die seit 2013 vorgenommenen Maßnahmen wie etwa die Auslichtung am Bahndamm in Eberhardsbühl, die Ökokonto-Anpflanzung am Heustadl bei Steinling oder die eineinhalb Hektar umfassende Aufforstung mit Eichen und Buchen am Hahnenkamm.

Nachdem Schnee und Sturm schon ganze Arbeit verrichtet haben, wird der Hiebsatz im laufenden Jahr sehr niedrig liegen, so Zapf. Auf der Agenda steht dafür das Weiherfeld hinter Vögelas, das anpflanzungstechnisch noch nicht so richtig in Schwung gekommen ist. Die von Ratsseite ins Spiel gebrachte, wohl pflegebedürftige Gemeindewaldfläche bei Oberndorf nimmt der Revierleiter genauer unter die Lupe. Ebenso einstimmig wie den zusammenfassenden Jahresbetriebsplan in Sachen Forst nickten die Gemeinderäte die Wahl von Feuerwehr-Kommandant Alois Schuster aus Edelsfeld und Stellvertreter Markus Luber aus Schnellersdorf ab. Der bisherige Stellvertreter Alexander Luber wechselt innerhalb der Edelsfelder Wehr auf den Posten des Vorsitzenden.

Um in den Genuss des vom Freistaat Bayern für Kindertageseinrichtungen ausgelobten Qualitätsbonus plus in Höhe von 53,69 Euro pro Kind zu kommen, beschloss der Gemeinderat zudem die dafür nötige Eigenbeteiligung in gleicher Höhe.

Rot sehen

llen stieß auch Wolfgang Herbsts Antrag, in Kalchsreuth eine Maschinenhalle zu errichten. Am Bauantrag von Roland Lutz aus Sulzbach-Rosenberg für sein Einfamilienwohnhaus in der Sigraser Straße in Edelsfeld gab es grundsätzlich nichts auszusetzen, einzig bei der Ziegelfarbe wollte das Gremium gerne rot sehen.

Budget aufgestockt

Um das insbesondere für Privatvorhaben immer noch offene Flurneuordnungs- und Dorferneuerungsverfahren Edelsfeld II weiterhin mit Beratung durch das Landschaftsarchitekturbüro Neidl begleiten zu können, genehmigte der Rat eine Budget-Aufstockung mit Edelsfelder Eigenanteil in Höhe von 2163 Euro. Ein entsprechender Vertrag wird mit dem Amt für Ländliche Entwicklung abgeschlossen.

Den Auftrag für die weiteren Grabungsarbeiten an der Schmalnoher Kapelle legten die Gemeinderäte einvernehmlich in die Hände des hier bereits tätig gewordenen Archäologen Dr. Mathias Hensch. Informationen zu den zugeteilten Ein-Euro-Jobbern des Werkhofs und dem Stand in Sachen Stadl Boden beschlossen den öffentlichen Teil des langen Abends.
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