Kneipp-Verein informiert sich über plötzlichen Herztod
Es kann jeden treffen

Christian Meister zeigt den Defibrillator. In Edelsfeld befindet er sich neben dem Eingang zur Schalterhalle der Raiffeisenbank. Bild: hfz
Lokales
Edelsfeld
30.07.2015
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"Man kann nichts falsch machen. Der einzige Fehler ist, nichts zu machen", ermuntert der BRK-Rettungsassistent Christian Meister. Er hielt beim Kneipp-Verein Edelsfeld einen Abend über die Herz-Lungen-Wiederbelebung und Frühdefibrillation.

Die Größe des Problems verdeutlichte er an Zahlen aus dem Jahr 2008: Damals starben 134 822 Menschen einen plötzlichen Herztod, aber "nur" 4050 kamen bei Verkehrsunfällen ums Leben. Entgegen der landläufigen Meinung spielten Geschlecht, Alter oder Vorerkrankungen keine große Rolle. "Es kann jeden treffen", warnte er.

Die effektivste Behandlungsform des Kammerflimmerns - die häufigste Ursache des plötzlichen Herztods - sei die Defibrillation. Bei einem Ernstfall sollte zuerst sicher gestellt werden, ob die betroffene Person noch ansprechbar ist. Wenn dies nicht der Fall ist, sollte unmittelbar der Rettungsdienst verständigt und die Atmung kontrolliert werden.
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