Mini-Jungschar spielt Geschichte von Nehemia nach
Ein gigantischer Bau

Beim Familiengottesdienst stand die Geschichte vom Nehemia im Mittelpunkt. Mit Gottes Hilfe schaffte er es, in wenigen Tagen eine Stadtmauer zu errichten. Bild: hfz
Lokales
Edelsfeld
09.11.2015
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Ein Gottesdienst, wie er in der evangelischen Kirche in Edelsfeld über die Bühne ging, hatte Spielfilmqualität. Mit dem Hauptdarsteller Nehemia, gespielt von den Kindern der Mini-Jungschar, wurde die Geschichte des Wiederaufbaus der zerstörten Stadtmauer in Szene gesetzt. Als Nehemia erfährt, dass in Jerusalem alles in Schutt und Asche liegt und die zerstörte Stadtmauer keinerlei Schutz mehr bietet, zieht er mit Erlaubnis des Königs in sein Land und baut mit Hilfe aller Einwohner von Jerusalem den Wall wieder auf.

Nur 52 Tage Bauzeit

Natürlich tauchen verschiedene Schwierigkeiten auf. Aber Nehemia bittet Gott um Hilfe: In sage und schreibe 52 Tagen wird die Stadtmauer unter widrigsten Umständen erstellt. Die passenden Lieder wurden von den Kindern der Zwergen- und Mädchenjungschar beigetragen. Rudi Gruber ging in seiner Predigt darauf ein, wie gut es doch sei, eine Heimat zu haben. "Wir sollten alle dazu beitragen, diese auch zu erhalten." Dazu passte auch das Lied: "Komm wir packen das an, gemeinsam Hand in Hand."

Über 500 Euro gespendet

Diese Hilfsbereitschaft konnte man auch bei den Spenden für das Projekt Yohana erleben. Das Projekt in Peru unterstützt behinderte Kinder, die unter schlechten Bedingungen leben (www.marburger-mission.org/arbeitsbereiche/diakonie0/peru-sozidiaprojekte/casa-yohana; www.casayohana.com).

Beim Gottesdienst und Kirchenkaffee wurden 530 Euro für das Projekt gespendet. Das Geld wird zum Bau eines Hauses zum Schutz für Kinder und deren Mütter gebaut. Bine Vogel, die maßgeblich für das Projekt verantwortlich ist, wird beim nächsten Heimataufenthalt in Edelsfeld über die Fortschritte berichten.
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