Reinen Tisch gemacht

Lokales
Edelsfeld
17.08.2015
4
0

Der Edelsfelder Gemeinderat arbeitete zu vorgerückter Stunde alles ab, was vor der Sommerpause vom Tisch musste. Unter anderem wurden die Weichen für zwei neue Baugebiete gestellt.

So stimmte man dem von der katholischen Kirchenstiftung Schlicht gestellten Antrag auf denkmalrechtliche Erlaubnis in Sachen Sanierung der Schmalnoher Kapelle ebenso zu wie der Verlängerung der Bauvoranfrage von Hedwig und Georg Trummer bezüglich ihres Objektes in Streitbühl. Dem Zweiten Bürgermeister Hans Klann erteilte der Gemeinderat das Einvernehmen für die geplante Erstaufforstung in Weißenberg.

Kommentarlos genehmigte das Gremium zudem die vorgelegten Antworten auf die Fragen aus den vier Bürgerversammlungen. Nicht gleich aus dem Stand, dafür dann aber unisono stimmte man dem Vorschlag des Kindergartens zu, im nächsten Kindergartenjahr die zweite Osterferienwoche zu schließen und vom 1. bis 7. August 2016 das Angebot einer Feriengruppe zu testen.

Die Meldung des Weges Kleinalbershof-Neuernsthof für das Programm Wegebau außerhalb des Flurbereinigungsgesetzes brachte man ebenfalls auf den Weg. Damit können die Arbeiten deutlich früher beginnen als bei der alternativen Aufnahme in den AOVE-Hauptwirtschaftswegeplan.

Völlig im Dunkeln

Nicht zu klären ist dagegen die Angelegenheit der Gemeindenutzungsrechte in Steinling. Obwohl Art und Umfang der Rechte völlig im Dunkeln liegen und diese demzufolge auch seit Jahrzehnten nicht ausgeübt wurden, wollen einige Inhaber doch nicht Verzicht üben. Da eine Löschung nur einheitlich erfolgen könnte, wie Bürgermeister Hans-Jürgen Strehl erläuterte, belässt man nun alles beim Alten. Dafür steht der Gemeinde mit dem Verfahren Edelsfeld III ab 2017 ein neues, einfaches Dorferneuerungsverfahren ins Haus. Zudem gab Strehl einige Vergaben aus den vergangenen nichtöffentlichen Sitzungen bekannt, die die Kläranlagen Weißenberg und Edelsfeld ebenso betrafen wie Straßensanierungsmaßnahmen und eine neue LED-Beleuchtung fürs Rathaus.

Gemeinsam mit den anderen AOVE-Gemeinden habe er auch ein Edelsfelder Interesse an den Zweckverbandsplanungen Müllverwertung Schwandorf bekundet, so der Bürgermeister. Anlässlich eines ZEN-Vorstoßes wiederholte er seinen Aufruf, Interessenten für den Posten des kommunalen Energiebeauftragten zu mobilisieren.
Weitere Beiträge zu den Themen: August 2015 (7425)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.