Sprachrohr auch für Schwächere

Die Vorstandschaft des Edelsfelder VdK mit (von links): Kassier Richard Rupprecht, Kreisverbandsvorsitzende Marianne Kies-Baldasty, Beisitzerin und Frauenbeauftragte Anni Graf, 2. Vorsitzender Heinz Schwabe, Schriftführerin Kuni Pilhofer, Beisitzer Helmut Kohl und Vorsitzende Erika Renner.
Lokales
Edelsfeld
23.03.2015
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Menschen zu helfen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen, ist eine der Aufgaben des VdK. Um das vielfältige Engagement des Sozialverbandes zu unterstützen, bedarf es treuer Mitglieder - so wie in Edelsfeld.

"Ich freue mich, dass unsere neue Kreisverbandsvorsitzende Marianne Kies-Baldasty aus Amberg erstmals bei uns ist, um uns zu unterstützen", betonte die Vorsitzende des VdK-Ortsverbandes Edelsfeld. Erika Renner. Freudig übergab sie das Wort an Kuni Pilhofer, Schriftführerin, die den Jahresbericht verlas. Besonders hervor hob sie die Fahrt nach Michelfeld. Dort trumpfte Luitpold Dietl mit seinem enormen Wissen über die Asam-Kirche und die Friedhofskirche auf.

Ferien für Behinderte

Bei der Haussammlung "Helft Wunden heilen" konnte der Ortsverband einen Betrag von 1400 Euro erzielen. Diese Summe soll dazu beitragen, die Not von Menschen zu lindern, die auf Hilfe angewiesen sind. "Gefördert werden damit Maßnahmen wie Ferien für schwerstbehinderte Kinder, Arbeitsplätze für Menschen mit psychischer Behinderung, Erholung für bedürftige Senioren und einiges mehr", erzählte Renner.

Obwohl Edelsfeld zu den kleineren Orten gehöre, stehe er mit dem Betrag an 9. Stelle im Kreisverband der aus 30 Ortsverbänden besteht. Geplant sei für Mai ein Besuch auf dem Goglhof, zu dem die Puppenspielerin Stella Schindler aus Schwarzenfeld eingeladen wird. Im Anschluss standen Ehrungen auf der Tagesordnung. Heinz Schwabe, 2. Vorsitzender, war etwas enttäuscht, da vier von neun zu Ehrenden abgesagt haben. Insgesamt wurden vier Personen für zehn Jahre Vereinstreue, weitere vier Personen für 25 Jahre VdK-Mitgliedschaft und eine Person, Hans Pirner, für 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Bei den Neuwahlen gab es keine Veränderungen. Kreisverbandsvorsitzende Marianne Kies-Baldasty freute sich, dass die Wahl so reibungslos über die Bühne ging. Sie kritisierte, dass in der Stadt immer weniger Menschen dem VdK beitreten. "Ihr könnt für das Jahr 2014 wieder neun neue Mitglieder verzeichnen, das kann ich vom Arbeitskreis Süd-Ost nicht behaupten", betonte sie. "Dennoch ist der Verband in ein spannendes Jahr eingetreten. Seit dem Jahre 2000 gibt es einen Zuwachs von 70 Prozent", so Kies-Baldasty weiter.

Der VdK sei nun kein "Rentnerclub" mehr, denn auch junge Menschen interessieren sich inzwischen für soziale Belange. "Jede vierte Frau im Alter von 65-plus hat pro Monat ein Einkommen von maximal 500 Euro. Deshalb sei ein Umdenken in der Politik gefordert", stellte die Kreisverbandsvorsitzende klar.

Bürgermeister Hans-Jürgen Strehl stellte die Frage: "Warum zum VdK? Für ihn ist die Sache klar: "Jeder hat den Wunsch, vertreten zu werden. Der Sozialverband ist eben der Vertreter der Schwachen und Rentner. Es betrifft auch Männer, die jahrelang in die Arbeit gegangen sind. Letztendlich bleibt von der Rente dann dennoch nicht übrig!"
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