Stolze Bürgermeister

Lokales
Edelsfeld
22.10.2014
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Vor 40 Jahren äußerte der damalige Gemeindechef Georg Meidenbauer einen Wunsch, was die Feuerwehr betrifft. Bisher ist er erfüllt worden.

Klar, dass bei einem 140-Jährigen zurückgeblickt wird. Bürgermeister Hans-Jürgen Strehl vertiefte sich sogar in alte Festschriften. Beim Kameradschaftsabend der Edelsfelder Feuerwehr bekannte er, stolz auf die lange Zeit der Tradition und des Helfens zu sein.

Mensch im Mittelpunkt

Das hat er mit seinem Vorgänger gemein. Denn aus der Rede von 1974 des ehemaligen Bürgermeisters Georg Meidenbauer zitierte Strehl: "Ich bin stolz auf die Leistung der Vorfahren und jetzigen Unterstützer der Wehr und wünsche mir, dass auch in der Zukunft die Rechte und Pflichten nicht vergessen werden." 40 Jahre danach ist das jedenfalls noch der Fall.

Für Kreisbrandrat Fredi Weiß stand an diesem Abend der Mensch im Mittelpunkt. "Es hat sich von damals zu heute wahnsinnig viel verändert. Nicht nur die Ausrüstung, sondern auch die Technik hat sich verbessert. Früher gab es einen klaren Zeitrhythmus, doch heutzutage wird Flexibilität verlangt. Deshalb ist es aller Ehren wert, wenn ein solch langer Zusammenhalt wie in Edelsfeld besteht."

Im Anschluss ehrte Weiß je drei Frauen für 25 und 40 Jahre aktiven Dienst bei der Wehr. So erhielten Birgit Grünthaler, Helga Luber und Lydia Schüller silberne Feuerwehrehrenzeichen und Irmgard Gebhardt, Gerda Kellner und Roswitha Luber goldene Feuerwehrehrenzeichen sowie je einen einwöchigen Aufenthalt im Feuerwehrheim in Bayrisch Gmain.

Verdient gemacht hat sich auch Franz Schuster. Auf Empfehlung des Vorstands erhielt er vom Kreisfeuerwehrverband die Ehrennadel in Gold sowie eine Urkunde. Von 1967 bis 2013 war er aktiv als Mitglied tätig. Zudem war er sechs Jahre lang als Zweiter Kommandant im Einsatz. Er war oftmals "14. Nothelfer", und als dieser hat er stets seine Wehr unterstützt. Der Geehrte war kurzzeitig sprachlos und stellte klar: "Ohne euch wäre ich auch nichts gewesen." Zudem wurde Günter Pilhofer, der 29 Jahre als Zweiter Vorstand tätig war, geehrt. Er sei laut des Vorstands ein nicht wegzudenkender Bestandteil der Wehr. Alexander Luber wurde zum Hauptlöschmeister befördert, da er zahlreiche Lehrgänge absolviert hat und somit ausreichend Kenntnisse besitzt.

Klaus Rabenstein, der von 1997 bis 2008 als Jugendwart und seit 2008 bis Anfang des Jahres 2014 als Gruppenführer tätig war, erhielt zum Dank für seine Ämter einen Gutschein. Ebenfalls einen Gutschein erhielt Kreisbrandmeister Hans Ludwig, der aus beruflichen Gründen nach 25 Jahren seinen Dienst aufgibt.

Beim Kameradschaftsabend hieß es außerdem, dass die Jugendwehr am ersten Feuerwehr-Jugend-Cup in Steinling teilgenommen hat. Trotz hinterer Plätze erhielten alle ein Abzeichen. Die Edelsfelder setzten die Theorie in die Praxis um. Konkret: Fahrzeugkunde, Saugleitung kuppeln, Knoten binden, Zielspritzen.
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