Breitband-Ausbau-Vertrag im Rathaus unterzeichnet
Bald geht’s flott

Im Beisein der Fraktionsvorsitzenden (hintere Reihe) und Breitband-Patin Maria Held (rechts) unterzeichneten Bürgermeister Hans-Jürgen Strehl (links) und Telekom-Verantwortlicher Enrico Delfino (Mitte) den zweiten Breitband-Ausbau-Vertrag. Bild: aks
Politik
Edelsfeld
06.06.2016
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Adieu Schneckentempo, hallo Hochgeschwindigkeit heißt es demnächst in allen 26 Ortsteilen der Gemeinde Edelsfeld. Mit Abschluss des entsprechenden Breitband-Ausbau-Vertrages zwischen der Gemeinde und der Deutschen Telekom rücken schnelle Internetverbindungen in greifbare Nähe.

Zwölf Monate


Maximal zwölf Monate müssen die interessierten DSL-Nutzer außerhalb von Edelsfeld noch warten, so der Telekom-Verantwortliche Enrico Delfino bei der Vertragsunterzeichnung im Rathaus. Dieser Zeitraum werde benötigt, um Feinplanung, Bauarbeiten und technische Installationen zu bewerkstelligen.

Der große graue Kasten am Straßenrand sei zwar das sichtbarste Merkmal des Fortschritts, genüge aber nicht allein für den flotten Surfspaß auf der Datenautobahn. Für Bürgermeister Hans-Jürgen Strehl markiert dieser Vertrag im Rahmen des zweiten Breitband-Förderprogramms des Freistaats Bayern das Ziel eines langen, mitunter steinigen Weges hin zur ersehnten, kompletten Glasfaser-Anbindung aller Bürger.

Das lässt man sich auch etwas kosten: Insgesamt habe man rund 1,16 Millionen Euro investiert, wovon nach Abzug der Förderungen immerhin noch 340 000 Euro allein an der Kommune hängen bleiben, so Strehl.

Ganz zum Nulltarif wird es im Übrigen auch für die 76 Gebäude nicht abgehen, die von der Telekom aus technischen Gründen gleich mit eigenem Glasfaserkabel direkt ins Haus versorgt werden, ergänzte Delfino. Einen Zwang zum Anschluss gebe es aber natürlich nicht. Der umgekehrte Fall, also ein individuelles Glasfaserkabel ins Haus auf Wunsch, sei dagegen hinsichtlich Machbarkeit und Kosten noch nicht ganz geklärt. Der Bürgermeister plant das gesamte Thema bis zu den Bürgerversammlungen Mitte Juni ein wenig aufzubereiten, um den Bürgern detailliertere Auskünfte geben und gleich mit entsprechenden Anlaufstellen für Interessierte aufwarten zu können.
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