Edelsfelder Gemeinderat zur Auslastung des Kindergartens
Haarscharf an der Zahlengrenze

Selbst im Winter ist die schöne Lage des Edelsfelder Kindergartens erkennbar. Allerdings wird es in dem Gebäude langsam eng. Um mit dem Babyboom in der Gemeinde mithalten zu können, werden jetzt verschiedene Erweiterungsvarianten geprüft. Bild: aks
Politik
Edelsfeld
03.03.2016
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Zwischen Bauanträgen und Kindergartenauslastung besteht eine konkretere Verbindung, als man auf den ersten Blick für möglich halten würde. Im Edelsfelder Gemeinderat jedenfalls hielt das eine durchaus als Argument für eine wichtige Weichenstellung beim anderen her.

Der Bauboom in der Gemeinde ist ungebrochen. Dem neuesten Antrag von David Schwinger und Sabine Schwinger-Stepan aus Leinburg, ein Einfamilienhaus im Lindenweg zu errichten, legten die Räte ebenso wenig Steine in den Weg wie Christoph und Anja Tielo, die sich auf ihrer Parzelle im Meisenweg noch zwei Fertiggaragen genehmigen ließen. Dominik Winter aus Wegscheid stieß mit seiner Voranfrage bezüglich eines Wohnhauses neben seiner Maschinenhalle ebenfalls auf eine positive Grundstimmung.

Gerade diese rege Bautätigkeit und die entsprechende Perspektive der neu ausgewiesenen Baugebiete brachten die Gemeinderäte in Sachen Kindergartenauslastung ins Grübeln. Vor allem die Krippe bewegt sich haarscharf an der zugelassenen Zahlengrenze. Trotz aller Unwägbarkeiten bei Prognosen für die nächsten Jahre wollen die Räte aber nicht untätig abwarten. Stattdessen sollen die verschiedenen Varianten zur Kapazitätserweiterung von Experten beleuchtet werden.

Um die nähere Zukunft drehte es sich auch beim Thema kostenfreier Hotspot an öffentlichen Einrichtungen. Da die Initiative von Finanzminister Markus Söder keinerlei Aufschluss hinsichtlich der entstehenden Kosten gab, hielt sich der Gemeinderat ebenso vage und stimmte einer unverbindlichen Anmeldung zweier Hotspots für Edelsfeld sowie je einem für Weißenberg, Steinling und Sigras zu.

Die Erschließungsbeiträge, die unter anderem für Straßenbau und -beleuchtung im neuen Baugebiet Westlicher Ortsrand anfallen, werden nach einvernehmlichem Beschluss über Ablösebeiträge mit den zukünftigen Häuslebauern verrechnet. Die Kosten für Wasser und Kanal sind darin nicht eingeschlossen.
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