Edelsfelder Mädchenjungschar erkundet Hintergrund der Weihnachtsgeschenke
Ein Jahr Arbeit steckt im Musical

Vermischtes
Edelsfeld
17.12.2015
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"Kommt schenken von denken? Und was hat Gott damit zu tun?" Diesen Fragen ging die Mädchenjungschar Edelsfeld im Weihnachtsmusical in der St.-Stephanuskirche nach. Das Besondere daran: Fünf Mädchen im Alter von 13 und 14 Jahren haben es selbst geschrieben. Schon seit Januar sammelten sie Ideen und suchten die passenden Lieder dazu aus.

Bereits die Eingangsszene machte deutlich, dass es in diesem Stück auch um die Schwierigkeiten der Flüchtlinge gehen würde. Zwei alte Damen, Hildegard und Kunigunde, unterhielten sich über deren Probleme in einem fremden Land. Und sie kamen zum Schluss, dass auch Maria und Josef nicht in der Heimat waren, als Jesus in einem dreckigen Stall zur Welt kam.

Im Wechsel spielten die Mädchen Waisen, Asylkinder oder auch ganz normale deutsche Schüler. Als die Frage nach Weihnachten und den Geschenken auftauchte, wandten sie sich an Lehrer, Eltern, den Nikolaus auf dem Weihnachtsmarkt, den Chorleiter, einen Verkäufer in einem großen Laden und die Pfarrerin.

Viele Antworten befriedigten die Kinder nicht wirklich. Dem Chorleiter gefielen die schönen Lieder, der Verkäufer freut sich über Umsatz und Weihnachtsgeld, die Eltern haben die Bibel auf dem Dachboden in einer Kiste versteckt, und der Nikolaus meinte, für Weihnachten wäre das Christkind zuständig. Nur die Worte der Pfarrerin überzeugten: "Weil Jesus für uns auf die Erde kam und wir uns so darüber freuen, wollen wir andere auch beschenken. Jesus ist die Verbindung für uns zu Gott, wir sind nicht mehr getrennt von ihm."

Die Story untermalten Lieder, bei denen drei Musikern an E-Piano, Gitarre und Cajon die Kinder begleiteten. Im Anschluss an das Musical gab es für die Besucher im Gemeindehaus Snacks, die Eltern mitgebracht hatten. Die Spenden von über 600 Euro wird für die Edelsfelder Kirchenasylanten und das Projekt Yohana in Peru verwendet.
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