Familiengottesdienst mit der Geschichte zweier Missionare begeistert
Fesselndes Stück in der Kirche

Der Nachwuchs zeigte in der evangelischen Kirche in Edelsfeld die Geschichte der beiden Missionare Paulus und Silas, die zu Unrecht ins Gefängnis geworfen wurden. Bild: hfz
Vermischtes
Edelsfeld
26.10.2016
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Ein spektakuläres Schauspiel war am vergangenen Sonntag in der evangelischen Kirche in Edelsfeld zu sehen. Paulus und Silas, zwei Missionare, in Griechenland in Philippi unterwegs, waren zu Unrecht ins Gefängnis geworfen worden. Und das kam so: Eine junge Frau verfolgte sie ständig und schrie hinter ihnen her.

Von Gott geschickt


Sie war Wahrsagerin und erkannte genau, dass die beiden Männer von Gott geschickt worden waren. Aber sie schrie so schrecklich hinter ihnen her, dass Paulus sie im Namen Gottes von ihrem bösen Geist befreite. Sie war gesund, hatte aber die Fähigkeit der Wahrsagerei durch die Kraft des Evangeliums verloren. Das aber wurmte ihre Herren sehr. Sie beschwerten sich bei den Römern und so landeten Paulus und Silas im Gefängnis. Mit Ketten gefesselt saßen sie mit anderen Gefangenen in dem dunklen Verlies. Das hinderte sie jedoch nicht daran, Gott mit Liedern zu loben.

Und dann geschah das Unglaubliche: Durch ein Erdbeben stürzten die Mauern des Gefängnisses ein und die Türen sprangen auf. Der Gefängnisaufseher kam aufgeregt angelaufen und dachte, dass alle Gefangenen davon gelaufen wären. Aber dem war nicht so. Paulus beruhigte ihn, alle waren da geblieben. Das faszinierte den Aufseher so sehr, dass er Paulus und Silas mit nach Hause nahm und sich noch in der gleichen Nacht taufen ließ.

Die Kinder der Minijungschar hatten diese Geschichte meisterhaft eingeübt und durch technische Raffinessen schien alles sehr echt zu sein. Pfarrerin Ulla Knauer ging in ihrer Predigt darauf ein, dass es auch passieren kann, dass man nicht immer aus schwierigen Situationen befreit wird. Sie verwies auf Dietrich Bonhoeffer, der im Gefängnis Lieder, Gedichte und Bücher geschrieben hat, die bis heute Menschen in aller Welt bewegen. "Dieses tiefe Vertrauen in Gott verändert Menschen."

Mit zum Gelingen des Gottesdienstes trugen auch die Kinder der Zwergen- und Mädchenjungschar bei. Die Gottesdienstbesucher wurden durch Bewegungslieder mit eingebunden.
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