Gemeinde installiert Netz aus Rettungstreffpunkten
Schilder sorgen für schnelle Hilfe

Revierleiter Johannes Hauke, Verwaltungsmitarbeiterin Maria Held und Gemeindearbeiter Peter Rösch (von rechts) freuen sich über die flächendeckenden Rettungstreffpunkte im Gemeindegebiet, hoffen aber trotzdem auf seltene Notwendigkeiten zur Nutzung. Bild: aks
Vermischtes
Edelsfeld
08.06.2016
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Im Fall des Notfalls ist schnelle Hilfe das A und O. Das Dickicht in Wald und Forst ließ die Standortsuche und Bergung bislang jedoch schnell zur kniffligen Aktion ausarten. Mit dem neuen, flächendeckenden Netz an Rettungstreffpunkten gehören solche Probleme aber auch im Edelsfelder Gemeindegebiet ab sofort der Vergangenheit an.

Zum Abschluss der Ausschilderungsarbeiten erläuterte Revierförster Johannes Hauke noch einmal Sinn und Zweck der Initiative des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, die die entsprechende Ausschilderung im Staats- auf den kommunalen und privaten Forst ausdehnt. Damit ist nunmehr eine flächendeckende Hilfe für Waldarbeiter, aber auch Freizeitsportler oder Spaziergänger gewährleistet.

Die Rettungskette funktioniert in folgenden Schritten: Nächstgelegenen Rettungstreffpunkt beispielsweise mit der Smartphone-App "Hilfe im Wald" orten, den Notruf betätigen, die Nummer auf der grünen Tafel durchgeben und auf die Hilfskräfte warten. An den Rettungstreffpunkten ist der Mobilfunk- Empfang gewährleistet, versichert Hauke. Die Nummer auf der Tafel kann von der Leitstelle blitzschnell identifiziert werden, damit keine Zeit verloren geht.

Auf Edelsfelder Gemeindegebiet hat Peter Rösch insgesamt zwölf Rettungstafeln in Bernricht (südlicher Ortsausgang), Steinling (Bushäuschen), Edelsfeld (Panoramaweg Richtung Boden), Alternsthof (Abzweigung Kürmreuth von Staatsstraße 2166), Sigras (Gemeindeholz), Eberhardsbühl (Kreisstraße AS 21), Vögelas (Waldeingang Richtung Namsreuth), Boden, Trosthof, Schnellersdorf (westliche Abzweigung von Kreisstraße AS 6), Weißenberg (Ortsmitte Abzweig Kapelle) sowie am Sportplatz Edelsfeld verankert. Verwaltungsmitarbeiterin Maria Held plant eine Verlinkung der Standorte auf der gemeindlichen Homepage. Diese finden sich zudem neben der App auch im Internet unter www.rettungskette-forst.bayern.de.
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