Gemeinderat Edelsfeld vergibt neue Straßennamen
Habicht landet am westlichen Ortsrand

Fink und Kleiber sind schon da, und es naht Zuwachs für die Vogelschar: Für die neue Straße im Baugebiet Am westlichen Ortsrand gibt der Habicht seinen Namen. Bild: aks
Vermischtes
Edelsfeld
16.01.2016
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Während die Namensfindung beim Nachwuchs oft zu einer langwierigen Aktion gerät, trafen die Edelsfelder Gemeinderäte flott und ohne viel Federlesens ihre Wahl aus der Vorschlagsliste für die beiden Straßen in den entstehenden Baugebieten.

"Am" kassiert ein Nein


Zu den diversen Vogel-Wegen im Baugebiet Westlicher Ortsrand gesellt sich zukünftig ein Habichtweg. Dem stimmten noch alle Räte zu. Das östliche Pendant lockt hingegen mit einem vollmundigen Am Sonnenhang. Der Zusatz "Am" kassierte allerdings eine Gegenstimme.

Doppelten Zuwachs erwartet das Gebiet am Lindenweg: Das geplante Einfamilienhaus von Benjamin Marschall aus Sulzbach-Rosenberg erhielt trotz allerlei Abweichungen von Baugebietsfestsetzungen das gemeindliche Einvernehmen. Einzig der Drei-Meter-Abstand der Stellflächen zur Grundstücksgrenze blieb unverhandelbar. Die Bauvoranfrage von Anja Seidl aus Sulzbach-Rosenberg, die sich für das Grundstück gleich unterhalb interessiert, wich ebenfalls in einigen Punkten von den Festsetzungen ab. Sie wurde aber auch durchgewunken.

Ein grundsätzliches Ja bahnt den gemeindlichen Einstieg in die Elektromobilität: Mit der Anschaffung eines Elektroautos, einer Ladesäule und einer Wallbox will die Kommune ein Beispiel geben. Sie handelt im Rahmen einer entsprechenden Klimaschutzmaßnahme der AOVE.

Zur Hälfte gefördert


Während Auto und die im neuen Bauhof installierte Wallbox ausschließlich von der Gemeinde genutzt werden, soll die am Parkplatz unterhalb des Rathauses verankerte Ladesäule öffentlich zugänglich sein. Die Kostenaufstellung für alle neun AOVE-Gemeinden sieht einen 50-Prozent-Zuschuss vor. Sie fand ebenso die Zustimmung der Räte wie der offizielle Auftrag an den Markt Hahnbach, die Fördermittel zu verwalten. Werbebeaufdrucke sollen die verbleibende Hälfte einspielen.

Ein echtes Schnäppchen hat die Feuerwehr Edelsfeld gemacht. Dank einer Sonderaktion kam sie zu einer Wärmebildkamera. Die verbleibenden Restkosten teilen sich Gemeinde und Feuerwehr brüderlich, erklärte Bürgermeister Hans-Jürgen Strehl. Er informierte auch über die in Auftrag gegebene Matschanlage für den Kindergarten.
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