Hildegard Meiler feiert den 80. Geburtstag
Daheim gefällt es ihr am besten

Hildegard Meiler feierte zusammen mit ihrer Tochter Rita Kordein, Mann Willibald und Pfarrer Hans Zeltsperger ihren 80. Geburtstag. Bild: aja
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Edelsfeld
07.06.2016
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Den Großteil ihrer Jugend verbrachte Hildegard Meiler , geborene Paulus, an der frischen Luft: Auf den Wiesen rund um Hannesreuth, wo sie am 2. Juni 1936 zur Welt kam, hütete sie Gänse und Kühe. Auch Stickarbeiten machten ihr viel Spaß, erzählte sie den Gästen an ihrem 80. Geburtstag.

Seit September 2010 sitzt sie im Rollstuhl. Schuld daran ist ein Schlaganfall. Er veränderte ihren Alltag stark, nahm ihr aber den Lebensmut nicht. Mit ihrem gesunden Arm schreibt sie ihre Erinnerungen auf, etwa an die acht Jahre als Küchenhilfe beim Pesold in Königstein. 1959 lernte sie Willibald Meiler auf dem Breitenstein kennen. Zwei Jahre später, am 16. Mai 1961, heirateten die beiden. "Es hat halt einfach gepasst", sagt ihr Mann zwinkernd. Aus der Ehe gingen drei Töchter hervor: Rita, Hildegard und Agnes. Heute hat das Paar sechs Enkelkinder.

Bis ins Jahr 2000 besaßen die Meilers eine Landwirtschaft. Kühe und Schweine gaben sie dann her; Hühner und Hasen besitzen sie immer noch. Aktuell versüßen ihnen neun Hasenbabys den Tag.

Trotz ihrer halbseitigen Lähmung versprüht die 80-Jährige Lebenslust und Freude. Langweilig wird es ihr nie: Sie liest in einer uralten Heiligenlegende, betet den Rosenkranz, schaut Fernsehen oder genießt die frische Luft, wenn sie draußen auf ihrer Bank sitzt. "Dahoam is dahoam" ist ihr Leitspruch: Sie hofft, dass sie noch lange daheim leben kann, denn da gefällt es ihr am besten.
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