Punktlandung in Sachen Kosten
Keine Beitragsnachforderungen für sanierte Kläranlage

Bei den millionenschweren Arbeiten an der Kläranlage werden Kosten und Zeitplan bis jetzt eingehalten. Bild: aks
Vermischtes
Edelsfeld
05.02.2016
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Eine Punktlandung deutet sich bei der Sanierung der Kläranlage Edelsfeld an. Sie lässt die mitzahlenden Bürger aufatmen: Die in der Gemeinderatsitzung vorgelegte Kostenübersicht des Millionenprojekt bewegt sich ziemlich genau im gesteckten Rahmen. Die im März fällige dritte Rate bleibt der letzte Rest des Ergänzungsbeitrags.

Nicht ohne Stolz konstatierte Bürgermeister Hans-Jürgen Strehl die Tatsache, dass zwischen den prognostizierten 2,762 Millionen Euro Sanierungskosten und der momentan bei 2,733 Millionen Euro stehenden, tatsächlichen Summe eine erfreuliche Differenz zum Günstigeren liege. Die Bürger bleiben daher von weiteren oder erhöhten Beiträgen verschont.

"Noch nicht spruchreif"


Während der laufenden Bauphase hätten sich allerdings noch allerlei zusätzliche Begehrlichkeiten aufgetan, die Erwin Schall vom betreuenden Planungsbüro Renner und Hartmann Consult GmbH den Gemeinderäten näherbrachte. Kranbahnen in den Hallen, Carport, Einzäunung im bisherigen Umfang trotz verkleinerter Anlagenfläche und viel mehr befestigte Flächen und Wege rund um die Kläranlage einschließlich der Zufahrt füllten das "Buch der Wünsche". "Alles noch nicht spruchreif", ergänzte der Bürgermeister, der die Themen vor Ort mit dem Bauausschuss diskutieren will.

Schlimmstenfalls addieren sich weitere 32 150 Euro auf die Rechnung der Kläranlage. Die nicht umzulegenden Bauhof-Anteile werden gesondert abgerechnet. Vorerst erklärte sich der Gemeinderat aber einstimmig mit der Kalkulation einverstanden und freute sich über das Informations-Zuckerl, dass man auch bei der Bauzeit den Fahrplan einhalten kann, wie Schall hinzufügte.
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