Ruhiges Einsatzjahr für die Feuerwehr Edelsfeld
Atemschutz-Übungen mit Egon

Glückwünsche zum ersten bestandenen Wasser-Leistungsabzeichen galten Dennis Malter, Daniel Dehling, Julian Bär, Lukas Held, Alexandra Stich, Markus Paulus, Sandra Schuster, Thomas Mauritz, Stefan Merkl, Melanie Stich und Markus Luber. Für 25 Jahre Feuerwehrdienst bekam Reinhard Luber eine Urkunde überreicht. Bild: gru
Vermischtes
Edelsfeld
19.02.2016
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Aus der Sicht des Kommandanten Alois Schuster lief 2015 ruhig ab. Zu einem anderen Schluss kam Vorsitzender Alexander Luber. Er fasste in der Jahresversammlung die gesellschaftlichen Ereignisse bei der Feuerwehr Edelsfeld zusammen.

Zwei technische Hilfsdienste, ein abwehrender Brandschutz und drei andere Einsätze schlugen mit 109 Stunden zu Buche. Dem standen 30 Dienst- und Ausbildungsveranstaltungen gegenüber. Dringender Bedarf sei bei den Maschinisten vorhanden, erläuterte der Kommandant.

Verstärkung in Sicht


Er kündigte für 2016 Leistungsprüfungen an. Weitere Schritte würden beim Digitalfunk gegangen. Lobend äußerte er sich über die Teilnahme an den Übungen. Einige Jugendliche werden heuer in die aktive Truppe übernommen.

Für die Atemschutzträger - 17 sind es im Gemeindegebiet - gab es fünf Neubeschaffungen. Eine Nebelmaschine gestaltet ihre Übungen realistischer. Neben Überhosen, einem Schlauchpaket und einer Wärmebildkamera kam als Neuzugang auch Egon, eine 80 Kilogramm schwere Puppe zum Üben. "Mit einem guten Grundstock, der sicher ausbaufähig ist, waren die Übungen bestens besucht", zeigte sich Christian Grädler zufrieden. 2016 gibt es vier Gemeinschaftsübungen, davon drei nur für Atemschutzträger.

Vor dem Bericht des Vorsitzenden zeigte Kassiererin Brigitte Appel beim Bestand einen leicht höheren Wert auf. Er fand nach dem Prüfbericht allseits Zustimmung. Erstmals berichtete Alexander Luber von den Ereignissen eines vergangenen Jahres. Dabei zählte er Preisschafkopf, Gemeindefest, Geburtstagsbesuche und Jubiläumsteilnahmen bei anderen Feuerwehren auf.

Kirwa: "Tolle Leistung"


Bei der 125-Jahr-Feier der Steinlinger Nachbarn bewachten die Edelsfelder den Ochsen am Spieß. Außerdem unternahmen sie eine Fahrt ins Blaue. Der Höhepunkt war wiederum die Kirwa in Niederärndt. "Es war ein tolle kameradschaftliche Leistung", war Luber voll des Lobes. Die Resonanz in der Bevölkerung sei riesengroß gewesen. Nach getaner Arbeit gab es natürlich ein Helferessen. Bei seinem Ausblick auf 2016 machte Luber auf freie Plätze bei der Drei-Tage-Fahrt nach Graz aufmerksam.

Bürgermeister Hans-Jürgen Strehl und Kreisbrandmeister Christian Meyer dankten den Feuerwehrleuten für ihre Aktivitäten. Besonders hervorzuheben sei die gemeindeübergreifende Arbeit der vier Wehren.
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