SRK-Gruppe besucht NS-Dokumentationszentrum
Blick ins dunkle Kapitel Deutschlands

Das Dokumentationszentrum auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände in Nürnberg bot den Soldaten- und Reservistenkameraden interessante Einblicke in die Zeit der Schreckensherrschaft der Nazis. Bild: gru
Vermischtes
Edelsfeld
21.04.2016
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Noch heute zeugen auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände im Süden Nürnbergs gigantische Baureste vom Größenwahn des nationalsozialistischen Regimes. Auf elf Quadratkilometern sollte hier eine monumentale Kulisse für die Selbstinszenierung der NSDAP entstehen. Die Soldaten- und Reservistenkameradschaft besuchte nach längerer Anlaufzeit das Doku-Zentrum, um sich ein Bild von damals zu machen.

Eine Dauerausstellung


Seit 2001 besteht im Nordflügel der unvollendet gebliebenen Kongresshalle das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände. Die Dauerausstellung "Faszination und Gewalt" über Ursachen, Zusammenhänge und Folgen der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft faszinierte die Teilnehmer. Die modernen Medien zogen die Reservistenkameraden in den Bann. Die Art und Weise der inneren und äußeren Selbstdarstellung des NS-Regimes veranlassten bei vielen ein Kopfschütteln.

Die größte noch existierende architektonische Hinterlassenschaft der Nationalsozialisten ist das Reichsparteitagsgelände - bis heute kein gewöhnlicher Ort. Unter fachlicher Führung konnten die Teilnehmer das Gelände rund um die Kongresshalle, die große Aufmarschstraße und das Zeppelinfeld begehen. Der Eintritt in die Zeppelintribüne öffnete für viele erstmals den Blick in den sogenannten Goldenen Saal.
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