Vereinbarung über Bahnbrücken in Eberhardsbühl könnte Sanierung beeinflussen
Alter Vertrag wirft neues Licht

Vermischtes
Edelsfeld
09.09.2016
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Nicht einmal vier Wochen nach dem Ortstermin in Eberhardsbühl ist alles dort Besprochene hinfällig: Während ein 1991 geschlossener Vertrag mit der Deutschen Bahn die Stellungnahme zur Sanierung der unteren Eisenbahnüberführung vom Tisch wischt, machte die Verkehrsschau den Wünschen der Bewohner den Garaus.

Stellungnahme liegt auf Eis


Der Vertrag, an den sich Altbürgermeister Werner Renner gerade noch rechtzeitig erinnert hat, regelt diverse Einzelheiten bezüglich der beiden Eberhardsbühler Überführungen. Dies hat möglicherweise Einfluss auf die Kostenfrage, wenn die Gemeinde Veränderungswünsche an der von der Bahn geplanten Sanierung äußert. Die im Juli besprochene Stellungnahme legt Bürgermeister Hans-Jürgen Strehl deshalb auf Eis.

Die Anregungen bezüglich einer Vorrang-Regelung in der unteren Überführung und einer Geschwindigkeitsbeschränkung auf der Gemeindeverbindungsstraße Schönlind-Iber verfingen bei der Verkehrsschau nicht. Gegen die Vorrang-Regelung an beiden Überführungen spreche, dass "kein Hindernis vorhanden sei und die Übersicht nach hinten fehlt".

Das Sichtfeld beim Einbiegen auf die Gemeindeverbindungstraße Schönlind-Iber befand man als "nach oben und unten ausreichend", die Anfahrsichtweiten genügten. Einen gemähten Zustand und die Einhaltung der geltenden Geschwindigkeiten vorausgesetzt, bestehe kein Handlungsbedarf.

Die Einhaltung geltender Straßenverkehrsvorschriften diente auch bei einigen anderen Anregungen als Argument gegen eine Ausweitung des Schilderwalds. Tatsächlich geändert wird aber die Vorfahrt bei der Ortseinfahrt Steinling am Feuerwehrhaus, und die 15-Tonnen-Begrenzung am Feldweg kurz vor dem Ortseingang Weißenberg von Silbergrub kommend wird entfernt. Einige nicht mehr reflektierende Schilder tauscht man aus.

Ja zu Verkehrsspiegel


Der Gehweg Richtung Sportplatz bleibt unmarkiert, da Pfosten das mitunter notwendige Ausweichen verhindern und eine weiße Linie jegliches Überfahren verbieten würde. Ein Verkehrsspiegel in der Bergwiesenstraße an der Ausfahrt Eichenweg fand dagegen die Zustimmung der Behörden. Allein das Anbringen an der Laterne bereitet mit Blick auf die beengten Verhältnisse und den Winterdienst noch Kopfzerbrechen.

Zu guter Letzt informierte Strehl über diverse Auftragsvergaben sowie über das Endlos-Thema Wegebau Streitbühl-Boden. Es wird auch noch im kommenden Jahr auf der Agenda stehen.

Hotspot-Begeisterung kühlt abDie anfängliche Hotspot-Euphorie im Gemeinderat Edelsfeld ist nach eingehender Detailprüfung ordentlich abgekühlt.

Mit Blick auf die bei der Gemeinde verbleibenden monatlichen Unterhaltskosten beschlossen die Räte, es bei zwei kostenlosen WLAN-Punkten zu belassen, deren Installationskosten der Freistaat übernimmt. Einer dieser Hotspots soll an der Jugendfreizeitstätte Weißenberg eingerichtet werden. Hier hegen Bürgermeister Hans-Jürgen Strehl und die Verwaltung die Hoffnung, die laufenden Kosten auf den Betreiber - den Landkreis - übertragen zu können.

Nachdem das Rathaus aus anschlusstechnischen Sicherheitsgründen für den Edelsfelder Hotspot ausscheidet, bleiben nur noch Schule oder Kindergarten im Standort-Rennen. (aks)
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