Weil der Übungsbesuch zu wünschen übrig lässt
Pflichtprogramm für Feuerwehrleute

Einige altgediente Helfer der Feuerwehr Sigras zogen sich zurück; neue Leute füllten die Lücken. Im Bild stehend von links der neue Fahnenjunker Gerhard Graf, Jugendwart Sabine Herbst, Kommandant Dominik Graf, Manfred Rupprecht, der neue Gerätewart Martin Herger, sein Vorgänger Ottmar Scharf, Kreisbrandmeister Christian Meyer und Bürgermeister Hans-Jürgen Strehl. Sitzend von links der bisherige Fahnenjunker Rudi Fischer, Vorsitzender Bernhard Graf und 2. Kommandant Thomas Herbst. Bild: lb
Vermischtes
Edelsfeld
02.02.2016
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Wer bei Bränden oder Unfällen helfen will, muss sich auf diese schwierigen Situationen gut vorbereiten. Bei der Feuerwehr Sigras stand es zuletzt aber mit dem Übungsfleiß nicht zum Besten. Deshalb hat sich Kommandant Dominik Graf etwas einfallen lassen.

Sigras. Zur Zeit gehören 49 Männer, zehn Frauen und zwei Jugendliche der aktiven Wehr an, berichtete Graf bei der Generalversammlung. Die Aktiven rückten zu acht Einsätzen aus. Dazu zählten Brände, Unfälle und Verkehrssicherungen.

Drei Pflicht-Übungen


Um seine Truppe auf die Ernstfälle vorzubereiten, setzte der Kommandant zwölf Übungen und zwei Unterrichte an. Die Beteiligung stellte ihn nicht zufrieden: "Deshalb werden für die Aktiven mindestens drei unterschiedliche Übungseinheiten zur Pflicht, um die Wehr auf einem guten Ausbildungsstand zu halten."

Dominik Graf bedankte sich bei Rudi Fischer für 43 Jahre als Feuerwehrmann und 38 Jahre als Fahnenträger. Auch Ottmar Scharf drückte er für seine 21 Jahre als Gerätewart Dank aus. Für ihn sei schon im Vorfeld mit Martin Herger ein passender Nachfolger gefunden worden.

Viel geboten für junge Leute


Jugendwartin Sabine Herbst bekam bei ihrer Arbeit Unterstützung durch Manfred Rupprecht. Sie würde sich über mehr Jugendliche in der Gruppe freuen. Zu bieten habe die Edelsfelder Jugendfeuerwehr allerhand an Aktivitäten. 2015 hätten sie sich auf rund 230 Stunden summiert.

Den Kassenbericht von Rainer Luber bewerteten die Prüfer Peter Rösch und Maria Reiff-Zitzmann als einwandfrei. Schriftführerin Anita Luber legte den Jahresbericht und das Protokoll vor.

97 Mitglieder zählt nach den Worten des Vorsitzenden Bernhard Graf der Feuerwehrverein. Da die geplante Fahrt in den Truppenübungsplatz Grafenwöhr 2015 nicht zustandekam, werde voraussichtlich am Samstag, 28. Mai, ein neuer Termin angeboten. Nach seinem Dank an den langjährigen Fahnenträger Rudi Fischer ging der Vorsitzende auf die Suche nach einem Nachfolger. Gerhard Graf signalisierte Bereitschaft, falls er Vertreter bekomme. Mit Benjamin Obermeier und Thomas Herbst fanden sich zwei Aktive dafür, die durch Bernd Fischer und Georg Meiler als Fahnenbegleiter unterstützt werden.

Einige Grußworte sprach Bürgermeister Hans-Jürgen Strehl. Er würdigte die Arbeit von Rudi Fischer und Ottmar Scharf. Kreisbrandmeister Christian Meyer schilderte den Sachstand beim Digitalfunk und dankte der Wehr für ihren Einsatz beim Atemschutz und in der Jugendarbeit.

Falsche Prüfer unterwegs


Anzumerken bleibe, dass zur Zeit falsche Prüfer unterwegs seien, die vorgeben, Rauchmelder zu kontrollieren. Hier handle es sich um einen Vorwand, um ins Haus zu kommen und dort lange Finger zu machen.

Nachgeholt wurde die Verleihung des Leistungsabzeichens in Bronze an Sabine Herbst durch Kommandant Graf und Bürgermeister Strehl.
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