Wirtschaftsweg bei Niederärndt kostet rund 125 000 Euro
Eigenanteil der Gemeinde bei 11,2 Prozent

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Edelsfeld
07.04.2016
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Kleiner Weg, großer Aufwand: Nach zahllosen vorbereitenden Gesprächen hat der Wirtschaftsweg bei Niederärndt konkrete Form angenommen. Der Plan lag am Dienstag den Edelsfelder Gemeinderäten zur Abstimmung vor.

Mühsam sei der Prozess gewesen, bekannte Michael Wagner vom Architektur- und Ingenieurbüro Schultes in Grafenwöhr bei der Präsentation des Ergebnisses. Nun aber steht die 215 Meter lange und 3,50 Meter breite Trasse, die den von Stefan Graf angedachten Milchviehlaufstall mit Bergehalle und Güllegrube von der Kreisstraße AS 11 aus erschließen soll.

Ein asphaltierter "Schmutzabweiser" an der Einmündung zur Kreisstraße, sichernde Schutzplanken im steilen Bereich und eine ansonsten geschotterte Ausführung summieren sich am Ende zu 125 000 Euro Kosten. Durch die Unterbringung in der Flurneuordnung und Dorferneuerung Edelsfeld II beläuft sich der Eigenanteil, den die Gemeinde schultern muss, auf 11,2 Prozent.

Einstimmig winkten die Räte entsprechende Vereinbarungen mit der Teilnehmergemeinschaft Edelsfeld II und dem Bauherrn Graf durch. Die Maschinen für den Wegebau rücken allerdings erst an, wenn Stall und Halle stehen. Und das muss laut Vereinbarung bis spätestens 31. März 2017 der Fall sein.

Essig ist es dagegen mit der Erneuerung und dem Ausbau einiger Ortsstraßen in Sinnleithen. Weil das Amt für Ländliche Entwicklung die vier Straßenabschnitte zwingend mit einem stattlichen Entwässerungskonzept verknüpft hat und salomonische Teillösungen ablehnt, winkte nun die Teilnehmergemeinschaft Steinling ab. Damit gab es auch für den Gemeinderat nichts mehr zu diskutieren und entscheiden.
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