Bläserwoche in Ensdorf
70 Musiker proben für großen Auftritt

Freizeit
Ensdorf
20.04.2017
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Seit Ostermontag sind über 70 Musiker aus der gesamten Oberpfalz im Haus der Begegnung in Ensdorf, um an der Bläserwoche teilzunehmen. Die jungen Leute von 13 bis 18 Jahren proben für das Jahreskonzert des Jugend-Bezirksorchesters. Die Musikanten gehören unter anderem den Musikvereinen aus Amberg, Ursensollen, Hohenfels, Hohenburg, Pilsheim und Schmidmühlen an. Das Jugendorchester des Bezirks Oberpfalz gibt es seit 1987. Es bietet jungen Musikern die Möglichkeit, mit Gleichgesinnten anspruchsvolle Blasmusik zu spielen und dabei Freundschaften zu pflegen. Das Orchester versteht sich als Ergänzung zum heimatlichen Musikverein und will die jungen Leute motivieren und fördern. In der Bläserwoche wird nicht nur musiziert, ein umfassendes Freizeitprogramm garantiert Spaß und gemeinsame Erlebnisse. Michael Schäfer (hinten links) ist bereits zum dritten Mal der musikalische Gesamtleiter. Er dirigiert seit mehreren Jahren die Trachtenkapelle Hohenburg, seit gut einem Jahr zusätzlich die Jura-Blaskapelle Pilsheim. Er teilt sich die Probenarbeit der Bläserwoche mit Martina Ferstl, die bei der Musikkapelle Waldmünchen am Dirigentenpult steht. An jedem Probentag wird gemeinsam mehrere Stunden konzentriert musiziert. Am Registerprobentag teilt sich das Orchester in die einzelnen Instrumentengruppen auf, eigens dafür bestellte Dozenten erarbeiten mit den Musikern jeweilige Problemstellen. Den Abschluss der Probenphase bildet ein Konzert, das immer in einer anderen Region der Oberpfalz stattfindet. Dieses Mal ist der Landkreis Neustadt an der Waldnaab an der Reihe. In der Stadthalle Vohenstrauß heißt es am Samstag, 22. April, um 19 Uhr "Bühne frei" für das Abschlusskonzert. Der Eintritt ist frei. Marsch und Polka gehören ebenso zum Programm wie ein Medley aus Abba-Melodien, Filmmusik aus der Fantasy-Serie Game of Thrones und dem Piraten-Spektakel Fluch der Karibik. Aber auch klassische Blasmusikliteratur des österreichischen Komponisten Thomas Doss und des Holländers Jacob de Haan sind zu hören. Bild: bö

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