Drei Fragen an die Vorsitzende der Wanderfreunde Annemarie Dollacker
Weniger Aktivitäten bei Wanderfreunden

Wandern ist seit einiger Zeit wieder richtig im Trend. Aber in einem Verein ist der Spaß organisierter Touren auch mit viel Arbeit verbunden: Darauf verweist Annemarie Dollacker, die eigentlich gehofft hatte, dass sie den Vorsitz der Ensdorfer Wanderfreunde an einen Nachfolger weitergeben könnte. Bild: Henning Kaiser/dpa
Freizeit
Ensdorf
29.08.2016
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Eigentlich wollte Annemarie Dollacker den Posten der Vorsitzenden der Wanderfreunde abgeben. Das hatte sie bereits im vergangenen Jahr bei einem Mitgliedertreffen des Vereins angekündigt.

Bei der Jahreshauptversammlung im März fand sich jedoch niemand, der das Amt übernehmen wollte. Nun hat sich Dollacker dazu entschieden, den Wanderfreunden doch weiter vorzustehen.

Warum wollten Sie den Vorsitz abgeben?

Dollacker: Leider sieht keiner die Arbeit, die ein Verein macht. Zum Beispiel der Wandertag ist mit sehr viel Arbeit und Zeitaufwand verbunden. Dadurch kam natürlich auch das Privatleben viel zu kurz.

Warum haben Sie sich dann dazu entschieden, doch weiterzumachen?

Der Verein liegt mir ja schon am Herzen. Da einige Posten im Vorstand vakant waren, ging ich auf die Suche, um diese wieder zu besetzen. Ja, dann kam der Entschluss, auch selbst wieder zu kandidieren.

Wie sieht die Zukunft der Wanderfreunde aus?

Eigentlich ganz entspannt. Der Internationale Wandertag findet ja nun nicht mehr statt. Durch die Altersstruktur kann die Arbeit nicht mehr geleistet werden, die diese Veranstaltung immer gefordert hat. Wir werden aber den Mitgliedern trotzdem verschiedene Aktivitäten bieten, zum Beispiel mehrtägige Reisen, Fahrten ins Theater oder auch geselliges Beisammensein. Das Wandern soll natürlich ebenfalls nicht zu kurz kommen.
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