Broschüre über den Jakobsweg
Bin dann mal weg, direkt vor der Haustür

Vor der Barockkirche St. Jakobus stellten (von links) die Landräte Willibald Gailler (Neumarkt) und Richard Reisinger (Amberg-Sulzbach) gemeinsam mit dem Leiter des Tourismusbüros des Landkreises, Hubert Zaremba, und dessen Schwandorfer Kollegen Johannes Lohrer die neue Broschüre "Der Jakobsweg von Schwandorf nach Altdorf bei Nürnberg" vor. Bild: sön
Kultur
Ensdorf
22.10.2016
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(sön) "Der Jakobsweg von Schwandorf nach Altdorf bei Nürnberg", so ist die 24-seitige Broschüre überschrieben, die zum Pilgern im Bayerischen Jura einlädt. Vor der geschichtsträchtigen Barockkirche St. Jakobus in Ensdorf stellten die Landräte Richard Reisinger (Amberg-Sulzbach) und Willibald Gailler (Neumarkt), der Leiter des Tourismusbüros des Landkreises, Hubert Zaremba, und sein Schwandorfer Kollege Johannes Lohrer das Heft vor.

Der oberpfälzisch-fränkische Jakobsweg von Tillyschanz über Nürnberg nach Rothenburg ob der Tauber sei ein Strang des europäischen Jakobswege-Netzes, betonten die beiden Tourismusexperten. Die fünf in der Broschüre beschriebenen Etappen zwischen Schwandorf und Altdorf gehörten zum schönsten Abschnitt dieser Pilgerroute, was auch der Fränkische Albverein bestätigte.

Dank der Bahnhöfe in beiden Orten sei die An- und Abreise für eine Streckenwanderung kein Problem, betonte Lohrer. Auch gebe es auf der 80-Kilometer-Strecke genügend Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten. Empfehlenswert sei es, vorab zu reservieren.

Die reich bebilderte Broschüre zeigt detailliert die Route in Text und mit Karten von Schwandorf über Ensdorf, Hohenburg, Kastl und Sindlbach bis Altdorf. Sie nennt, Strecken, Wanderzeiten, schlägt Übernachtungsmöglichkeiten mit Adressen und Telefonnummern vor. Interessant für alle Pilger sind zudem die Hinweise auf Besonderheiten wie Klöster, Wallfahrts- und Wehrkirchen, aber auch Burgruinen. Pilgerfreundliche Betriebe sind ebenso aufgeführt wie die Information, wo der Wanderer den Pilgerstempel auf der mit dem Muschelsymbol markierten Strecke erhält. Die Broschüre wurde über das von der Europäischen Union geförderte Leader-Projekt "Jakobsweg" finanziert.
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