1020 Euro aus dem Adventsbasar an Salesianer-Projekt in Sierra Leone - Auch Pfarrei spendet ...
Hilfe aus Ensdorf für junge Ebola-Opfer

Pater Christian Liebenstein (Mitte) nahm den Spendenscheck über 1020 Euro vom Basar-Team (von links) Hans Ram, Isabel Lautenschlager, Christine Hecke und Pfarrer Hermann Sturm entgegen. Bild: tra
Lokales
Ensdorf
24.12.2014
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(tra) Der Ensdorfer Adventsbasar im Klosterhof strahlt immer noch nach: Wie in jedem Jahr kommen die Spenden der über 30 Standlbetreiber einem guten Zweck zugute. Heuer haben sich die Verantwortlichen entschieden, das Geld für das Projekt "Don Bosco Fambul" von Bruder Lothar Wagner zu spenden.

Der 40-jährige Salesianerbruder beschreibt die Lage in den betroffenen afrikanischen Ländern als "total außer Kontrolle". Die nationalen Regierungen und örtlichen Gesundheitsbehörden seien überfordert. Es gebe nicht genügend einfache Labore, Behandlungsbetten, Ärzte, Krankenschwestern und Seuchenexperten. Von der internationalen Hilfe sei kaum etwas zu spüren. "Es scheinen heute Waffenlieferungen einfacher zu sein als das Bereitstellen von Krankenbetten", informiert Lothar Wagner. Unter Ebola litten in Westafrika nicht nur die, die unmittelbar daran erkrankt seien, sondern auch die Ebola-Waisen sowie Kinder und Jugendliche, die die Erkrankung zwar überstanden haben, aber aus der medizinisch unbegründeten Angst vor Ansteckung nicht mehr in ihre Familien zurückkehren dürfen. Bruder Lothar Wagner ist in Sierra Leone Leiter eines Zentrums für Straßenkinder und -jugendliche. Deren Anzahl ist dramatisch gestiegen.

Pater Christian Liebenstein, der Direktor des Ensdorfer Salesianerklosters, zeigte sich sehr erfreut, dass sich die Verantwortlichen des Adventsbasars für dieses Projekt entschieden haben. Auch die Pfarrei hat dafür bereits knapp 3000 Euro gespendet, wie Pfarrer Hermann Sturm betonte. Christine Hecke, Isabel Lautenschlager und Hans Ram, die Organisationen des Basars, konnten nun weitere 1020 Euro übergeben.
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