21. Ensdorfer Adventsbasar begeistert Besucher mit viel Musik und Selbstgemachtem
Andrang auch ohne Kommerz

Natürlich kamen auch Nikolaus und Knecht Ruprecht in Ensdorf vorbei.
Lokales
Ensdorf
04.12.2014
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Vielfältige musikalische und meditative Beiträge sorgten beim Ensdorfer Adventsbasar dafür, dass nicht der Kommerz im Mittelpunkt stand, sondern die innere Hinwendung zum Weihnachtsfest: Das betonte Pater Hermann Sturm bei der Eröffnung. Trotzdem, oder vielleicht gerade deswegen, erwies sich auch die 21. Auflage im idyllischen Ambiente des Klosterhofes als wahrer Besuchermagnet.

Bürgermeister Markus Dollacker dankte dem Organisationsteam mit Christine Hecke, Isabell Lautenschlager und Hans Ram, ehe die Buben und Mädchen des Kindergartens St. Jakob sangen und sich auf den Nikolaus mit seinen vier Engelchen freuten. Georg Bayerl und seine Musikschüler präsentierten vorweihnachtlichen Weisen, während die Band DJK-Spezial mit englischen Weihnachtsliedern aufwartete. Der Schulchor Rieden bekam für seinen Auftritt ebenfalls kräftigen Applaus.

Zum ersten Mal dabei waren die Übler-Boum und der Riedner Dorfgesang, der in der Hauskapelle mundartliche Lieder und meditative Texte zum Besten gab. Im Kreuzgang trat der Ensdorfer Bläsertreff auf, während die Blaskapelle Ensdorf unter Hubert Haller traditionell den musikalischen Schlusspunkt setzte.

Keine Langeweile kam bei den Kleinen auf, die sich ein Steckerlbrot überm Lagerfeuer zubereiteten, ihren Mut bei einem Besuch des Hexenhauses zeigten oder eine Runde auf dem Pferd drehten. Für alle interessant waren die lebende Krippe, die Führungen auf den Kirchturm, die Krippenausstellung, die Beobachtung eines Drechslers bei der Arbeit oder die Bilderschau über die laufende Sanierung der Kirche.

Geöffnet hatte der Klosterladen und an mehr als 20 Ständen gab es Schönes von Weihnachtsdekoration bis zum Mistelzweig. Der Duft von Glühwein, Punsch und Kaffee sowie von heißen Maroni, Waffeln oder Bratwürstln zog über den bei einbrechender Dunkelheit besonders stimmungsvollen Markt und trug dazu bei, dass viele in gemütlicher Runde verweilten. Der Erlös aus den Spenden der Standlbetreiber geht an die Ebola-Stiftung des Salesianerbruders Lothar Wagner in Sierra-Leone.
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