Blick aufs Schöne fokussiert

Die Leiterin der Umweltstation des Klosters, Ute Meindl-Kett (Vierte von links), freute sich, zur Eröffnung der Ausstellung "Natur im Fokus" im Kreuzgang (von links) Rektorin Helga Gradl, Museumsleiter Dr. Michael Apel, Dieter Meier, den Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse, Regierungsdirektor Hans-Dieter Schuster und Dr. Christoph Goppel, Chef des Referats Umweltbildung am Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, und Isabel Lautenschlager, Geschäftsführerin des Naturparks Hirschwald, begrüßen zu
Lokales
Ensdorf
10.10.2014
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"Natur im Fokus on Tour": So ist eine Ausstellung im Kloster Ensdorf überschrieben, die ihren Titel wörtlich nimmt. Sie will fokussieren, den Blick auf das Kleine, manchmal Unscheinbare richten.

(sön) Apropos klein: Es ist eine Schau von Kindern und Jugendlichen, die bis zum 23. November ihre fotografischen Arbeiten zum Thema im Kreuzgang der Abtei zeigen. In den Brennpunkt genommen haben sie die Schönheit der Natur, wie die Leiterin der Umweltstation des Klosters, Ute Meindl-Kett, bei der Ausstellungseröffnung sagte.

Schau "wirklich gelungen"

Das in Bildern festzuhalten, ist den Kindern und Jugendlichen, die an dem entsprechenden Fotowettbewerb teilnahmen, nach ihren Worten "wirklich gelungen". Meindl-Kett sah es gar als "Auszeichnung und Bereicherung für das Kloster" an, diese Ausstellung präsentieren zu können. Und sie kündigte an: "Wir werden sie ganz gezielt in unsere Arbeit mit einbeziehen." Für die Schullandheimgruppen im Haus, wie beispielsweise derzeit die Klasse eines Gymnasiums aus Wolnzach, werde die Schau ins Programm eingebaut.

In Vertretung für die Bayerische Sparkassenstiftung lobte auch Dieter Meier, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Amberg-Sulzbach, die Initiative sowohl der Kinder als auch der Geldinstitute und ihrer Stiftung, die sich gemeinsam für Erhalt und Pflege von Natur und Landschaft einsetzten sowie viele Projekte im Bereich der Umweltbildung förderten wie den Wettbewerb "Natur im Fokus". "Wir sollten die wunderschöne Natur, die wir direkt vor der Haustür haben, bewusst wahrnehmen", ermunterte Meier, "sie dient nicht nur zur Naherholung, sondern auch als natürliches Klassenzimmer für Jung und Alt".

Rund 1000 Teilnehmer

Vom Museum "Mensch und Natur" ist der Wettbewerb 2007 ins Leben gerufen worden, informierte sein Leiter Dr. Michael Apel. Seit 2010 werde er gemeinsam mit dem Bayerischen Umweltministerium ausgerichtet und habe seine Teilnehmerzahl von einst 70 auf rund 1000 erhöht. Die Sparkassenstiftung trägt laut Apel unter anderem dazu bei, dass die Schau "auf Wanderschaft gehen und einen Fußabdruck hinterlassen kann".

Regierungsdirektor Hans-Dieter Schuster, stellvertretender Referatsleiter für Naturschutz und Landschaftspflege beim Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, bilanzierte: "Die Zusammenarbeit seit fünf Jahren ist perfekt. 5000 Einsendungen von 2000 jungen Fotografen in dieser Zeit - das ist beeindruckend." Pater Josef Wenzl brachte als stellvertretender Klosterdirektor seine Freude zum Ausdruck, "dass wir die Ausstellung im Kreuzgang zeigen können".

Artenvielfalt in der Kiste

Abschließend wies Ute Meindl-Kett darauf hin, dass die Umweltstation mit der Schau auch eine Artenvielfalt-Kiste erhalten habe, von der sich neben anderem besonders das Mikroskop bewährt habe. "Davon werden wir uns noch ein zweites anschaffen, weil es für die Kinder einfach zu bedienen ist und Details in den Fokus nimmt", kündigte sie an.
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