Caritas auf der Erfolgsspur

Pflegedienstleiterin Christl Knorr (rechts) und Caritas-Geschäftsführer Günter Koller gratulierten Pater Hermann Sturm und Christian Wenkmann (von links) zur Wiederwahl. Bild: sön
Lokales
Ensdorf
13.11.2015
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"Nicht Mauern bauen und Fremde als Feinde betrachten, sondern Flüchtlingen helfen und sie aufnehmen - das ist ein Geschenk, auch für sich selbst": Das mahnte Pater Hermann Sturm als Vorsitzender bei der Jahreshauptversammlung der Caritas-Sozialstation im Dekanat Ensdorf an.

(sön) Caritas-Geschäftsführer Günter Koller zeigte auf, "dass mit Inkrafttreten des Pflegestärkungsgesetzes I die Betreuungs- und Entlastungsleistungen für pflegende Angehörige abgerechnet werden können". Er hob hervor, dass die Gebührenerhöhungen (SGB V und SGB XI) "ihren Namen verdient haben". Erhebliche Mehrkosten verursache die Umstellung der geringfügig Beschäftigten in die allgemeine AVR-Beschäftigungstabelle, beklagte Koller.

Er berichtete, dass Gabriele Trager nach 26 Dienstjahren ausgeschiedenen sei. Erika Feldmeier sei ihre Nachfolgerin. Drei Auszubildende, die "bereits die Helferausbildung haben", seien eingestellt worden.

Koller verwies auch auf die Anschaffung zweier neuer Dienstfahrzeuge. "Mit unseren Elektro-Autos, mit denen wir sehr zufrieden sind", habe man sich in Sulzbach-Rosenberg am Tag der E-Mobilität beteiligt. Detailliert zeigte er die Steigerung der Patientenzahlen der Caritas-Sozialstation von 137 (im Jahr 2000) auf 230 (2014), dazu die Personalentwicklung von 23 auf derzeit 36 Beschäftigte auf. Auch die Zahl der Fahrzeuge (seit 2009 von acht auf zwölf) und der gefahrenen Dienstkilometern (von 230 604 auf 256 553) habe sich weiterentwickelt.

"Es geht darum die Leute zu versorgen, damit sie weiter in ihrer eigenen Wohnung leben können", betonte Koller mit Blick auf die immense Steigerung beim Essen auf Rädern - von 3840 Portionen (2004) auf 11 463 (2014). "Das begleitet uns ständig", merkte er zur Erweiterung der EDV-Anlage an, insbesondere bei den mobilen Datenerfassungsgeräten. Mit Einstellung der Pflegedienstleiterin Christl Knorr "haben wir einen sehr guten Griff getan" lobte er. Zum Finanzbericht 2014 merkte Koller an: "Wir haben einen positiven Jahresabschluss, können deshalb investieren, wo es notwendig ist." Der Haushaltsvoranschlag 2015 wurde ohne Gegenstimmen angenommen, die Umlage der Mitgliedspfarreien für 2016 bleibt unverändert. Pater Hermann Sturm als Vorsitzender und Christian Wenkmann als Stellvertreter wurden ohne Gegenstimmen bestätigt. Revisoren bleiben Pfarrer Gottfried Schubach und Josef Huf.
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