Die Kinder im Blick

Thomas Hollweck (vorne links) vom Planungsbüro informierte den Gemeinderat über die Mehrkosten bei der Sanierung eines Teils der Friedhofsmauer in Wolfsbach. Bild: tra
Lokales
Ensdorf
05.08.2015
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Die Kinder hatte der Ensdorfer Gemeinderat bei seiner jüngsten Zusammenkunft besonders im Blick. Bei zwei von drei Ortsterminen in Wolfsbach vor der eigentlichen Sitzung ging es um Spielplätze.

(tra) Zunächst schauten sich die Räte im Baugebiet Am Hammerberg eine etwa 300 Quadratmeter große Grünfläche an der Ecke Hammerbergweg/Krummer Weg an. Die Anwohner hatten beantragt, den hier vorgesehenen Spielplatz zu errichten. Er soll mit kleinen Geräten bestückt werden, was in der nächsten Klausurtagung noch näher besprochen werden soll.

Spielplatz gelungen

Nächste Anlaufstelle war der mit neuen Geräten ausgestattete Spielplatz an der ehemaligen Schule. Er ist nahezu fertiggestellt, die Gemeinderäte bezeichneten ihn als sehr gelungen. Ein Bild machten sich die Bürgervertreter dann auch noch vom sanierten Teil der Friedhofsmauer in Wolfsbach. Thomas Hollweck vom Planungsbüro HC Plan und Bau erläuterte die Kostensteigerung von knapp 13 000 Euro, die die Baumaßnahme auf insgesamt 49 422 Euro verteuerte. Der Grund dafür sei vor allem der größere Fundamentaushub, den nicht tragfähige Bodenschichtungen nötig machten. Außerdem mussten laut Hollweck zusätzliche Arbeiten in Auftrag gegeben werden - statische Berechnungen, ein größerer Brunnenschacht für die Wasserleitung und weitere Tätigkeiten an der Kapelle. Die Mehrkosten wurden einstimmig abgesegnet.

Studenten liefern Ideen

Keine Einwände hatten die Räte auch gegen die Kostenübernahme studentischer Studienarbeiten in der Gemeinde Ensdorf bis zu einer Höchstgrenze von 10 000 Euro. Inhalt der Arbeit der Hochschule Nürnberg ist die städtebauliche Entwicklung für die Bereiche rund ums Kloster - die Grundstücke Don Bosco/Alte Gärtnerei und des Wein-Anwesens, des Siedlungsgebiets am Schulberg sowie der Hauptstraße vom Kloster bis zum Seniorenheim. Mit etwa 70 Studenten werden Konzeptionen, Bebauungsvorschläge und Nutzungsszenerien erarbeitet und in Plänen und Modellen dargestellt. Die Semesterarbeit läuft als interner studentischer Wettbewerb. Die Arbeiten können als Diskussionsgrundlage für die Fortschreibung und Ergänzung der Sanierungsziele und weitere Planungsschritte dienen. Eine Bezuschussung durch die Regierung der Oberpfalz ist nur möglich, wenn die Gemeinde in ein Städtebau-Förderprogramm einsteigen, Sanierungsmaßnahmen wieder aufnehmen und zügig umsetzen würde. Um bei der Realisierung zeitlich ungebunden zu sein, verzichtet die Gemeinde auf diese Finanzhilfe.
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