Die Not schafft die Nothelfer

Viele hundert Gläubige besuchten den Festgottesdienst vor der idyllisch gelegenen Eggenberg-Kirche, den Pater Karl Geißinger in Konzelebration mit Pater Hermann Sturm feierte. Bild: sön
Lokales
Ensdorf
21.09.2015
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Zur Wallfahrtskirche der Vierzehn Nothelfer pilgerten am Sonntag viele Gläubige auf den Eggenberg. Sie mussten sich die Frage gefallen lassen, ob die Nothelfer überhaupt noch in die moderne Zeit passen.

(sön) Die Menschen kamen, um den 14 Nothelfern ihre Sorgen und Nöte vorzutragen. In der Festpredigt betonte der Salesianerpater Karl Geißinger aus Benediktbeuren: "Die Verehrung der 14 Nothelfer verbreitete sich gerade in Zeiten, in denen vielfache Nöte die Menschen heimsuchten. In Zeiten, wo Pest die Bevölkerung hinraffte, wo Kriege und Raubzüge das Leben unsicher machten. Die 14 Nothelfer stärkten das Vertrauen der Menschen in den Gott, der ihre Not wenden kann und bereit ist, jedem beizustehen, der ihn um Hilfe bittet."

Der Festprediger stellte aber auch die Frage in den Raum: "14 Nothelfer - passen sie noch in unsere Zeit? Sind die Heiligen abgetreten?" In Konzelebration mit Pater Hermann Sturm feierte Geißinger den Festgottesdienst. Musikalisch umrahmt wurde er vom Ensdorfer Kirchenchor und der Don-Bosco-Blaskapelle Ensdorf.
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