DJK Ensdorf verabschiedet sich mit 5:0-Erfolg gegen SV Plößberg in Winterpause
Dreierpack von Sebastian Hummel

Nur selten herrschte Gefahr vor dem Gehäuse der DJK Ensdorf. Auf dem Bild links Torhüter Maximilian Hauer, in der Mitte Bastian Windisch im Zweikampf mit dem Plößberger Michael Sonnberger. Bild: Gebert
Lokales
Ensdorf
01.12.2014
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Ginge es nach der DJK Ensdorf, müsste in der Fußball-Bezirksliga Nord jetzt nicht unbedingt die Winterpause beginnen. Eine Woche nach dem überraschenden 3:1-Erfolg gegen den Spitzenreiter DJK Gebenbach besiegte die Mannschaft von Trainer Christof Schwender am Sonntag den SV Plößberg mit 5:0 und verbesserte sich in der Tabelle auf Platz elf.

Drei Platzverweise

Mann des Tages in dem "Sechs-Punkte-Spiel" war Sebastian Hummel, der drei Treffer erzielte. Buhmann des Tages für die Plößberger war Schiedsrichter Roman Solter, der in der Schlussphase drei SV-Spieler vom Platz stellte, wobei die beiden Gelb-Roten Karten für Matthias Freundl und Toni Weniger aus Sicht der Gastgeber eine völlig überzogene Aktion des Unparteiischen waren. An der Schiedsrichterleistung lag es jedoch nicht, dass der SV Plößberg dieses wichtige Spiel verlor.

Bereits nach acht Minuten lag der Gastgeber mit 0:2 hinten. Dabei machte die wackelige Abwehr keine gute Figur. Sebastian Hummel, der beste Gästespieler, überlistete die SV-Defensive nach einem schnell ausgeführten Freistoß (6.) und nach einem Einwurf.

Bei den Hausherren lief dagegen nicht viel zusammen. Im Spielaufbau gab es viele Ballverluste und im Angriff mühten sich Matthias Freundl und Michael Sonnberger vergebens.

Heilloses Durcheinander

Nach dem Seitenwechsel versuchten die Gastgeber, mehr Druck zu machen. Sie konnten sich aber im Gästestrafraum nicht entscheidend durchsetzen. Die Ensdorfer blieben durch Konter stets gefährlich und erhöhten in der 78. Minute durch Sebastian Siebert auf 3:0. Das 4:0 resultierte aus einem heillosen Durchein-ander im Plößberger Strafraum, das Michael Eichenseer nutzte.

Tumultartige Szenen

Kurz darauf kam es zu tumultartigen Szenen, als Schiedsrichter Roman Solter Gästespieler Daniel Bachfischer nach einer vermeintlichen Tätlichkeit an Matthias Freundl nur Gelb zeigte und zudem auch den Gefoulten verwarnte. Kapitän Toni Weniger und Freundl reklamierten und sahen beide die Gelb-Rote Karte.

Eine Minute später zeigte der Unparteiische dann Markus Ziegler nach einer angeblichen Notbremse die Rote Karte. Den Strafstoß verwandelte Sebastian Hummel zum 5:0-Endstand.
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