Ehemaligentreffen in Ensdorf hat Vergangenheit ebenso wie die Zukunft im Blick - Lehrer, ...
Mal schauen, was aus dem Kloster geworden ist

An die 100 ehemalige Schüler des Gymnasiums, aber auch frühere Auszubildende nahmen an dem Treffen und dem festlichen Gottesdienst in der Klosterkapelle mit mehreren Zelebranten teil. Bild: sön
Lokales
Ensdorf
06.05.2015
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Im Zeichen des Wiedersehens stand das Kloster Ensdorf am Sonntag beim Treffen ehemaliger Schüler des Gymnasiums und früherer Auszubildender der klösterlichen Handwerksbetriebe. In der Klosterkapelle begrüßte Direktor Pater Christian Liebenstein an die 100 Ehemalige, darunter den früheren Direktor Pater Martin Haunolder sowie die Lehrer und Erzieher Bruder Eduard Moßburger, Georg Artmann und Georg Bayerl.

Liebenstein nannte das Ehemaligentreffen "nicht nur einen Blick in die Vergangenheit, sondern auch ein Schauen, was aus dem Kloster Ensdorf geworden ist, wer da ist und was die heute machen". Mit mehreren Mitbrüdern zelebrierte er den Gottesdienst.

In seiner Predigt sagte Liebenstein, als gut vernetzt gelte, wer im beruflichen oder persönlichen Umfeld tragfähige Beziehungen geknüpft habe. Auch Jesus spreche von so einem Netzwerk, drücke es jedoch bildhafter aus: "Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben: Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht." Liebenstein zitierte den neuen Generaloberst Pascual Chávez Villanueva, der die Salesianer ermahnt: "Um unserer Berufung als Salesianer gerecht zu werden, müssen wir Mystiker und Gottessucher, Propheten und Erbauer von Gemeinschaft und schließlich Diener und Apostel der Jugendlichen sein."

Sehnsucht, Gott zu lieben

Er müsse, fügte der Klosterdirektor an, wie ein Rebzweig mit dem Weinstock verbunden sein, denn "von daher kommen die Kräfte, die sein Handeln und Wirken geistlich fruchtbar und überzeugend machen". Liebenstein fasste zusammen: "Pflegen Sie mit aller Kraft die Sehnsucht, Gott zu lieben."

Nach einem Mittagessen gab es Informationen über das Bildungshaus und aktuelle Planungen, Führungen durch das Kloster und die Möglichkeit, Gräber im Klosterfriedhof zu besuchen. So manche Anekdote kam beim gemeinsamen Gang durch die Stätten der Vergangenheit ans Tageslicht. Dr. Sigmund Neubauer, der Vorsitzende des Freundeskreises Kloster Ensdorf, stellte dessen Aktivitäten vor, etwa die Ensdorfer Klosterklänge mit "Cantabile" am 24. Mai.
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