Ein großer Tag für die "Minis"

Unter dem Motto "Bunt wie ein Regenbogen" feierten Ministranten im Innenhof des Klosters in Ensdorf einen sehr eindrucksvollen Gottesdienst. Doch so still blieb es an diesem Tag nicht lange Bild: bba
Lokales
Ensdorf
16.10.2014
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Kloster muss nicht Ruhe und Abgeschiedenheit bedeuten. Reichlich rund ging es hinter den Ensdorfer Mauern beim Ministrantentag.

Woche für Woche tun sie ehrenamtlich ihren Dienst am Altar. Für Messdiener der Dekanate Amberg/Ensdorf und Sulzbach/Hirschau gibt es allerdings ein für sie ganz wichtiges Wochenende im Jahr: den Ministrantentag. Beste äußere Bedingungen prägten ihn heuer im Kloster Ensdorf, ebenso wie das Leitmotiv "Bunt wie ein Regenbogen".

Über 200 Kinder und Jugendliche waren der Einladung der katholischen Jugendstelle mit dem Seelsorgeteam um Kerstin Wedl, Andreas Scheidler, Christian Liebenstein und Sonja Finsterer in Zusammenarbeit mit zahlreichen Oberministranten gefolgt. Der große Tag der Ministranten begann mit einem Gottesdienst im Innenhof des Klosters, den die Band "straight ahead" aus der Pfarrei Amberg St. Michael musikalisch schwungvoll gestaltete.

Als Hauptzelebrant konnte "Ministrantenpfarrer" Gerhard Pöpperl aus Regensburg gewonnen werden, der das Tagesmotto "Bunt wie ein Regenbogen" in den Mittelpunkt stellte. Dabei erinnerte der Priester, dass die Teilnehmer dieses großen Festes ebenso bunt seien: Sie kämen aus unterschiedlichen Orten und hätten verschiedene Neigungen sowie Hobbys. Nach der Messfeier und einem Mittagessen startete der Tag in seine zweite Phase.

Ein Stationenlauf sollte natürlich auch regenbogen-bunt sein. Die Pfarrei St. Antonius (Kümmersbruck) bot einen Bobbycar-Parcours, bei Clemens und Nina (Haus der Begegnung) wurden Blätter zu Bäumen, Kräuter zu Namen und Früchte zu Pflanzen zugeordnet. Jugendliche aus der Pfarrei St. Vitus (Schnaittenbach) zeichneten für das Mischen von Farben aus den Grundfarben verantwortlich, an der nächsten Station galt es, Gewürze am Geruch zu erkennen (St. Georg Schlicht).

Aus dem Kneippbecken sollten möglichst viele Plastikenten gefischt werden (St. Michael Amberg), mit einer Kübelspritze wurden Gegenstände von Bänken heruntergeschossen (St. Jakobus Ensdorf) und die Pfarrei Hirschau kümmerte sich um Lieder- gurgeln und das Wattebauschspiel. Eine große Auswahl an gemeinsamen Aktivitäten boten auch Workshops wie das "Zumba-Tanzen" (Leitung Steffi Kitas), Naturkosmetik wie Seifenbasteln (F. Fischer, Ensdorf), Traumreise und Dunkelparcours (St. Ägidius Schmidmühlen), um nur eine Auswahl zu nenne.

Verpackt war das alles in einen Wettbewerb, den die Kombigruppe St. Michael/St. Georg aus Amberg vor St. Margareta (Kemnath am Buchberg) und St. Jakob (Hohenburg) für sich entschied.
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