Energiewende im Wappen

Geschäftsführer Gerhard Kopf ist stolz auf die Würdigung der Arbeit des ZEN durch die Plakette des Wirtschaftsministeriums. Bild: sön
Lokales
Ensdorf
09.01.2015
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Auch wenn der Prophet im eigenen Land angeblich nichts gilt: Im Landkreis weiß man schon lange, was man am ZEN hat. Jetzt ist sogar das bayerische Wirtschaftsministerium auf die gute Arbeit im Zentrum für erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit aufmerksam geworden.

(sön) "Sie gehören zum Kreis der Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Institutionen, die die bayerische Energiewende durch ihre Arbeit voranbringen und damit für eine zuverlässige und bezahlbare Energieversorgung einstehen", hat die bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner nach Ensdorf geschrieben. Und weiter durfte Geschäftsführer Gerhard Kopf lesen: "Wir freuen uns sehr, dass wir Ihre Organisation im Rahmen der Kampagne 'Energie für Bayern - sicher, bezahlbar, sauber' als 'Gestalter der Energiewende' gewinnen konnten. Mit der Plakette, die Sie mit diesem Schreiben erhalten, können Sie sichtbar machen, dass Sie ein aktiver Gestalter der Energiewende hier in Bayern sind."

Mehr Platz auf Messen

Und was hat das ZEN nun von dieser Würdigung? Die Chance, auf Messen noch mehr auf seine Arbeit aufmerksam zu machen. Denn das Wirtschaftsministerium, so schreibt Aigner, realisiere Messeauftritte zur Energiewende in Bayern, "die anschaulich, interaktiv und bürgernah über die einzelnen Bereiche der Energiewende informieren". Das ZEN könne jetzt solche Messen als kostenlose Plattform nutzen, seine Arbeit einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.

Erfreut und stolz zeigte sich Gerhard Kopf über diese Würdigung, die gleichzeitig eine Bestätigung sei: "Sowohl die hauptamtlich Beschäftigten des ZEN als auch die ehrenamtlichen Mitglieder des Fördervereins und die Netzwerkpartner werden sich weiter mit aller Kraft für eine gesicherte, umweltfreundliche Energiewende einsetzen."

Kopf dankte zugleich den Kreisräten und Landrat Richard Reisinger, durch deren Beschluss die Arbeit und die Projekte des ZEN jährlich mit bis zu 125 000 Euro gefördert würden. Wichtig ist Kopf auch, dass ab Februar eine hauptamtliche Energiemanagerin des Landkreises das ZEN-Team verstärken wird.
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