Ensdorfer Salesianer feiern 200. Geburtstag Don Boscos
Schwierigkeiten nicht aus dem Weg gehen

Beim Bierkastenstapeln wollten alle hoch hinaus. Bild: sön
Lokales
Ensdorf
21.08.2015
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(sön) Der Einladung von Kloster, salesianischen Mitarbeitern und offenem Treff, den 200. Geburtstag des heiligen Don Bosco mit einem Familiennachmittag zu feiern, folgten viele: Die Gäste ließen es sich gut gehen bei Kaffee und Kuchen, gebacken von den Müttern des offenen Treffs.

Wie Berthold Göttgens von den salesianischen Mitarbeitern betonte, werde mit dem Erlös des Nachmittags das Projekt "Eine Heimat für Ebola-Waisen" von Salesianerpater Lothar Wagner in Sierra Leone unterstützt. Dass er unter den vielen Gästen auch Klosterdirektor Pater Christian Liebenstein und den früheren Ensdorfer Pater Sebastian Raß entdeckte, freute ihn sehr.

Kluge Köpfe gefragt

Für Kinder, aber auch für Erwachsene hatten die Verantwortlichen viel vorbereitet. So konnten bei einem Buzzerquiz mit je zehn Fragen über Don Bosco, Sport und Allgemeinwissen kluge Köpfe bei Pater Alfred Lindner unter anderem Kinokarten gewinnen. Berthold Göttgens las lustige, aber auch nachdenklich stimmende Geschichten aus dem Leben Don Boscos vor. An der Kletterwand konnte man Geschicklichkeit und Kraft beweisen. Hoch hinaus ging es auf der Himmelsschaukel bei Bruder Robert Reiner. Viel Spaß hatten die Kinder auch beim Bierkastenstapeln.

Aus Don Boscos Leben

Inge Roidl und Petra Schimmelpfennig vom offenen Treff wollten das Geburtstagsjubiläum Don Boscos nicht sang- und klanglos vorübergehen lassen. Sie hatten - ganz im Sinne des Ordensgründers - für Familien und Kinder einen bunten Nachmittag organisiert.

Zehn ihrer Schützlinge spielten im Klosterpark vier beispielhafte Szenen aus dem Leben Don Boscos nach: Als der kleinen Giovanni seiner Mutter von seinem großen Traum erzählt, die Geschichte des Jungen Garelli mit dem Küster und Don Bosco. Weiter die Episode, in der höhere Würdenträger Don Bosco in eine Irrenanstalt einliefern wollten und er sie austrickste sowie die Unterhaltung, die einige Frauen nach der Beerdigung des Heiligen führten.

Der Jubilar als Vorbild

Den Abschluss des Familiennachmittags bildete eine von Klosterdirektor Pater Christian Liebenstein in der Grünen Kapelle gehaltene Andacht. "Don Bosco ist auch an seinem 200. Geburtstag noch ein Vorbild", betonte er. Dieser Tag lade dazu ein, "uns neu von ihm begeistern zu lassen und seine Haltung nachzuahmen - jeder an dem Punkt, der in seinem Leben gerade wichtig ist".

Dazu bat Pater Liebenstein um Gottes Hilfe: "Schenke uns den Mut, den Schwierigkeiten in unserem Leben nicht aus dem Weg zu gehen."
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