Fair geht mehr

Der Stand von Schwammerl-Guru Helmut Zitzmann (rechts) war schon vor der Eröffnung belagert.
Lokales
Ensdorf
06.10.2014
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Sozialministerin Emilia Müller hatte als Schirmherrin des Tages der Regionen einen ganz eigenen Aspekt von Regionalität mit nach Ensdorf gebracht: "Mein Ziel ist, dass für möglichst viele ältere Menschen das Leben zu Hause Wirklichkeit werden kann."

Die Misterin lobte auch regionale Strukturen, "die soziale und ökologische Aspekte berücksichtigen, ein faires Miteinander schaffen und das Klima sowie die Umwelt schützen". Durch die Sensibilisierung der Bevölkerung für regionale Produkte und Dienstleistungen entstehe für die Region eine starke Lobby. Barrierefreies Wohnen und das selbstständige Wohnen im Alter, heuer Schwerpunkt des Aktionstags, habe sich auch die Staatsregierung als ehrgeiziges Ziel gesetzt.

Pfarrer Hermann Sturm betonte im Gottesdienst: "Erntedank schließt gerade in unserer Zeit die Besinnung auf die uns von Gott anvertraute Schöpfung ein." Er hob hervor: "Eine intakte Umwelt ist die Voraussetzung für alles Wachsen und Gedeihen."

Mehr als 40 Aussteller freuten sich im Klosterhof und im Kreuzgang über einen sonnigen Oktobertag und einen gelungenen Erntedankmarkt. Das Zentrum für erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit (ZEN) zeigte eine Schwerpunktschau zur Elektromobilität. Es hatte seinen Messewagen sowie Elektroautos vor Ort. Das Running Snail Racing Team der OTH präsentierte sein E-Rennauto.

"Edles Holz, edle Pilze, edler Wein" hatte der Bereich Forsten des Landwirtschaftsamtes als Schwerpunkt gewählt. Der Stand von Schwammerl-Guru Helmut Zitzmann aus Hainsacker war schon vor der Eröffnung belagert. Über Solaranlagen informierte der Solarförderverein. Der Freundeskreis des Klosters hatte einen Flohmarkt aufgebaut; alte Bücher aus der Klosterbibliothek waren der Renner.

Vielfältig war die Palette der angebotenen Produkte: Blumengestecke, Schmuck, Spielsachen, Wollartikel, Teppiche, Holzdeko-Objekte, Töpferei- und Dekorationsartikel, Perlenketten und Schäfereiprodukte. Auch ein Drechsler war vor Ort.

Bio-Gaumenfreuden

Natürlich war an Gaumenfreuden gedacht: Da gab es Bioobst und -gemüse, Weine, Fische, Biokäse, Liköre, Honig und Marmeladen. In Sachen Bewirtung kümmerten sich die Pfadfinder um die Getränke, die Klosterküche um das Essen. Der Frauenbund betrieb im Pfarrsaal eine Caféteria. Für musikalische Unterhaltung sorgte die Ensdorfer Blaskapelle.
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