Ferienkinder erleben die Feuerwehrarbeit hautnah
Aus allen Rohren

Das Spritzen - unter Aufsicht natürlich - mit dem C-Strahlrohr war an diesem Nachmittag für viele Kinder das Höchste. Bild: sön
Lokales
Ensdorf
09.09.2015
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(sön) "Warum brennt etwas?", "Was kann alles Feuer fangen?" und natürlich auch "Was muss ich tun, wenn es bei mir raucht und qualmt?" - mit diesen Fragen führte Kommandant Günter Schindler in eine kleine Brandschutzerziehung ein.

Mehr als 20 zukünftige Feuerwehrler, die jüngsten gerade mal fünf Jahre alt, kamen ins Gerätehaus. Sie erfuhren vom Kommandanten von der Notwendigkeit von Rauchwarnmeldern, wie man einen Notruf an die Nummer 112 richtig absetzt und durften auch Atemschutzmasken aufsetzen: "Die können euer Leben retten."

Dann aber ging es ins Freie. Gleich enterten die Kinder ein Feuerwehrauto. Stellvertretender Kommandant Dominik Ernst und Jugendwart Julian Pusch teilten sie den Jungfeuerwehrlern als Helfer zu. Jetzt ging es auf dem Festplatz ans Eingemachte: Ernst demonstrierte ihnen realistisch mit einem brennenden Topf und einer riesigen Stichflamme, "dass ein Fettbrand auf keinen Fall mit Wasser gelöscht werden darf". Die Buben und Mädchen bekamen an Feuerwehrfahrzeugen aus Wolfsbach und Ensdorf die zur Brandbekämpfung, aber auch Lebensrettung notwendigen Geräte erklärt und durften mit Kübelspritzen Flaschen umwerfen.

Viel Spaß hatte der Nachwuchs auch beim Sacklwerfen, dem Spritzen mit dem C-Strahlrohr, dem Schlauchkegeln und dem Zielen auf Tennisbälle, die auf Kegeln platziert waren. Am Ende waren alle Kinder überzeugt: "Wenn ich größer und älter bin, werde ich auf jeden Fall Feuerwehrler."
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