Gelb-Rot wirkt wie Weckruf

Eine Glanzparade von Ensdorfs Keeper Maximilian Hauer bewahrte den Tabellenführer vor einem 0:2-Rückstand. Rechts kann Stefan Grabinger nur zuschauen. Bild: ref
Lokales
Ensdorf
03.09.2015
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Als der erwartet starke Gegner erweist sich der SV Hahnbach beim Spitzenreiter DJK Ensdorf. Und geht sogar in Führung.

Die erste Hälfte dieses temporeichen und gutklassigen Derbys der Bezirksliga Nord war ausgeglichen, wobei die Gäste ein leichtes optisches Übergewicht aufwiesen, die DJK die größere Anzahl an klaren Torchancen verzeichnete. In der 7. Minute passte Dominik Siebert auf seinen Bruder Sebastian, der das Leder aber über den SV-Querbalken setzte. Auf der Gegenseite hatte Manuel Plach nach einem Eckball Pech, dass Stefan Grabinger seinen Kopfball auf der Linie klärte (14.).

Praktisch im Gegenzug wurde ein Schuss von Sebastian Siebert in letzter Sekunde abgeblockt. Die beste Möglichkeit der Heimelf hatte Torjäger Dominik Siebert, als er alleine auf den starken Gästekeeper Jakob Wismet zulief, der aber glänzend parierte (18.). Danach kam die stärkste Phase der Hahnbacher. Zunächst scheiterte Manuel Plach an DJK-Schlussmann Max Hauer (23.), neun Minuten später aber nutzte er Missverständnis zwischen Ensdorfs Torhüter und Innenverteidiger Fabian Westiner zum 0:1.

Nach dem Wechsel drängten die Platzherren vehement auf den Ausgleich. Stefan Grabinger hatte diesen auf den Fuß, schloss aber genau auf den Hahnbacher Torhüter (52.). Anschließend konnte sich die Truppe von SV-Trainer Stefan Fink wieder etwas vom Druck des Tabellenführers befreien und kam durch einen Kopfball von Manuel Plach (63.) und einen Weitschuss von Michael Rösch (67.) zu gefährlichen Szenen. Die Gelb-Rote Karte nach wiederholtem Foulspiel für Michael Rösch (71.) war der Weckruf für eine Daueroffensive der Platzherren. In der 78. Minute wurde das Anrennen durch den Ausgleichstreffer von Sebastian Hummel, der eine Hereingabe von Sebastian Siebert verwertete, belohnt. Die Vilstaler schnürten die Gäste nun regelrecht ein, und Julian Trager per Kopf (85.) sowie Dominik Siebert (86.) hatten noch klasse Möglichkeiten zum Siegtreffer.
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