Gitarre pur in einem Crash-Kurs vermittelt
Bis Saiten glühen

Beim internen Club-Konzert legten die Teilnehmer ihre zum Teil erste Bewährungsprobe ab. Bild: sön
Lokales
Ensdorf
23.03.2015
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(sön) Das Bildungshaus Kloster Ensdorf hat unter anderem die Aufgabe, Mitwirkenden in der Jugendarbeit und Interessenten daran aus- und fortzubilden. Um fehlende fachliche Kenntnisse und die Qualifikationsdefizite von Musikern und Gruppen auf dem Gebiet des Neuen Geistlichen Liedes und der Popularmusik auszugleichen, gibt es seit 16 Jahren den Gitarren-Crash-Kurs. Mittlerweile wird das Ensdorfer Konzept auch in Benediktbeuern und Sonthofen umgesetzt.

Alle Jahre kommen Pädagogen, Gruppenleiter und Nachwuchskräfte aus Pfarreien, Gemeinden und Verbänden nach Ensdorf - von Bad Tölz bis hinauf nach Thüringen. In Workshops unterschiedlichen Niveaus und Inhalts stocken sie ihr Gitarren-Können auf, das sie brauchen, um mit Kindern, Jugendlichen und Großgruppen besser arbeiten zu können. Heuer waren es acht Dozenten, die knapp 50 Teilnehmern zeigten, wie sie richtig üben, was einen Song ausmacht, welcher Groove wie zu spielen ist, welche Geheimnisse hinter manchem Akkordsymbol stecken. Wie das "live" aussieht, merkten die Akteure beim internen Club-Konzert und der Offenen Bühne.

Bevor Gitarren-Jazz durchs Bildungshaus zog, gaben die Referenten ihre Visitenkarte ab. Schließlich krönte der gemeinsame Gottesdienst die Bemühungen und entschädigte für rote Fingerkuppen und Verspannungen, die sich zwangsweise einstellen, wenn man konzentriert bei der Sache ist. Pater Clemens Mörmann, selbst Kursteilnehmer und Referent im Bildungshaus, übernahm viele Eindrücke vom Wochenende in den Gottesdienst.
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