Große Schau kleiner Züge

Der technische Direktor des MEC, Wolfgang Frey (links), erläutert auch heuer wieder gerne Details der Oberpfalz-Modul-Anlage (OMA). Bilder: sön (2)
Lokales
Ensdorf
25.09.2015
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Eigentlich gibt es sie ja gar nicht mehr. Aber der Modelleisenbahnclub (MEC) Unteres Vilstal lässt am Wochenende auf der Vilstal-Strecke dennoch wieder Züge fahren.

(sön) Der Verein folgt seiner Tradition, alle zwei Jahre eine große Modelleisenbahnausstellung zu organisieren. Zu sehen ist die inzwischen zwölfte Auflage am Samstag und Sonntag, 26. und 27. September, im Kloster Ensdorf, jeweils von 9 bis 18 Uhr (letzter Einlass 17 Uhr). In einer kleinen Cafeteria können Besucher eine Pause einlegen und sich bei Kaffee, Kuchen oder einem kleinen Imbiss stärken.

Geschichte in Betrieb

Am Samstag um 10 Uhr eröffnet Schirmherr Bürgermeister Erwin Geitner aus Rieden die Ausstellung. In den vergangenen beiden Jahren war der MEC mit seiner Jugendgruppe ausgesprochen rührig. "In den letzten Wochen aber nutzten wir nach den Vereinsaktivitäten intensiv die Zeit, um uns auf die Ausstellung vorzubereiten", berichtet Vorsitzender Reinhard Roth im Vorfeld.

Ein Ergebnis dieser Bemühungen: Im Wittelsbacher Saal des Klosters ist die beliebte, originalgetreue Vilstal-Strecke von Amberg nach Schmidmühlen in Baugröße N zu bestaunen. Mit ihr präsentiert der MEC ein echtes Stück Heimatgeschichte "in Betrieb." Dazu gesellen sich viele Dioramen - unter anderem das Kohlekraftwerk Schwandorf, der große Hauptbahnhof Baden, die Heereskaserne Pfreimd, ein Truppenübungsplatz mit Panzerschießbahn und ein Teil des Heeresfliegerhorstes von Roth sowie eine große Stadt mit Altstadtkern und Flussschifffahrt.

Auch Nachtfahrten

Peter Wawrzynaik/DC-Cars zeigt im Saal selbstfahrende Fahrzeuge, im Foyer präsentiert Edgar Dobler die große Spur 1 (1:32). Zudem sind dort Nachbauten von Bahngebäuden (1:87) zu sehen. Im Fürstensaal logiert die Jugend mit ihrem überarbeiteten Rangierspiel, gesteuert von einer Z21-Zentrale. Auf dem Klosterdachboden, in den heiligen Hallen des MEC, wartet das neue Hochgebirge mit Seilbahn und Zoo. Zudem sind 100 Module der OMA-Großanlage mit über 300 Metern HO-Gleis zu bestaunen, dazu weitere Anlagen, auch mit Nachtfahrsimulation.

Aus feuerpolizeilichen Gründen ist der Ausstellungsteil auf dem Dachboden auf 30 Besucher begrenzt. Dies bedeute, dass etwa nach 30 bis 40 Minuten durchgewechselt werden muss. Natürlich können Interessierte diesen Teil der Präsentation aber auch mehrfach besuchen.
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