Hundert Prozent reichen nicht

Da halfen auch die schönsten Flugeinlagen von Torhüter Max Hauer (links) nicht. Im Hinspiel nutzte die DJK Gebenbach (im Bild Cengiz Izmire) die Fehler der DJK Ensdorf (von rechts Stefan Trager und Daniel Schmidt) gnadenlos aus und gewann mit 5:0. Bild: ref
Lokales
Ensdorf
22.11.2014
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Für die DJK Ensdorf geht es im Bezirksligaderby gegen Spitzenreiter DJK Gebenbach einzig und allein darum, sich einigermaßen achtbar aus der Affäre zu ziehen. Im Hinspiel klappte das überhaupt nicht.

Schwerer könnte die Aufgabe für die DJK Ensdorf am Sonntag, 23. November (14 Uhr), im letzten Heimspiel des Jahres nicht sein. Tabellenführer DJK Gebenbach hat mit 19 Gegentoren die zweitbeste Defensive der Fußball-Bezirksliga Nord. Prunkstück der Truppe von Spielertrainer Jens Matthies ist aber die Offensive, die bereits 52 Treffer - und damit mit Abstand die meisten der Liga - erzielte.

Dass die schnellen Gebenbacher Angreifer Abwehrfehler rigoros ausnutzen, mussten die Ensdorfer im Hinspiel erfahren. Mit 0:5 wurden die Vilstaler nach Hause geschickt, wobei allerdings nahezu jedem Tor ein schwerer individueller Fehler vorausging. Fehler im Spielaufbau sollten die Mannen um Kapitän Stefan Trager deshalb vermeiden, um sich einigermaßen achtbar aus der Affäre zu ziehen.

Dass der Tabellenerste Favorit ist, liegt klar auf der Hand. Die Gastgeber konnten seit acht Spieltagen keinen Sieg mehr landen, holten aber im letzten Spiel in Schwarzhofen ein 1:1-Unentschieden, was ihnen in der derzeitigen Verfassung wohl kaum jemand zugetraut hätte. Vor allem die Leistung in Hälfte zwei lässt hoffen. Und dass Gebenbach nicht ganz unverwundbar ist, zeigen die beiden letzten Ergebnisse (1:2, 1:1). Um aber zu punkten, muss die Mannschaft von DJK-Trainer Christof Schwendner schon über sich hinauswachsen. Da reichen keine Hundert Prozent, da muss jeder Akteur schon an seine Leistungsgrenze gehen. Nur dann könnte es möglich sein, dem Spitzenreiter einigermaßen Paroli zu bieten und vielleicht einen Zähler zu ergattern, der in der momentan prekären Tabellensituation äußerst wertvoll wäre. Verzichten muss Trainer Schwendner auf Fabian Westiner, der sich während der Woche einen Bänderriss zugezogen hat.
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