Im Durchschnitt 64 Jahre alt

Der neue Ensdorfer CSU-Vorstand mit (von links) Vorsitzendem Johann Bösl, Stellvertreter und Bürgermeister Markus Dollacker, Schatzmeister Franz Metschl, Beisitzer Wolfram Seebauer, Schriftführerin Maria Leikam, Beisitzer Alois Friedrich, stellvertretendem Vorsitzendem Adalbert Pirzer und Beisitzer Bernhard Graf sowie (rechts) Bezirksrat Martin Preuß. Bilder: hfz (2)
Lokales
Ensdorf
23.03.2015
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Heute hat jeder Ensdorfer rein rechnerisch noch 993 Euro kommunale Schulden. Zum Jahresende soll der Satz auf 763 Euro sinken. Das teilte Bürgermeister Markus Dollacker bei der Jahreshauptversammlung der Ensdorfer CSU mit, bei der auch der Vorstand gewählt wurde.

Im Gasthaus Dietz in Ensdorf berichtete Vorsitzender Johann Bösl zunächst, dass der Ortsverband aktuell 42 Mitglieder zähle, 38 männliche und vier weibliche. Das Durchschnittsalter liege bei 64 Jahren. Danach erinnerte er an den Neujahrsempfang der Kreis-CSU mit Christine Haderthauer und die Fahrt zum Politischen Aschermittwoch in Passau.

Der traditionelle Preisschafkopf des Ortsverbandes in Thanheim war gut besucht. Der Erlös von 500 Euro wurde dem Kindergarten St. Jakob in Ensdorf gespendet. Sein Dank galt Sabine Müller und Irene Hofmeister-Sperl, die beim Ferienprogramm eine Fahrt nach Bodenwöhr zur Aufführung "Der Räuber Hotzenplotz" organisiert hatten, sowie Müller für den Kochkurs mit thailändischen Gerichten. Eine Besichtigung führte nach Sitzenhof zur Firma Horsch. Beteiligt habe sich der Ortsverband am Ensdorfer Wandertag.

Mit Urkunden

Bei der Kommunalwahl habe die CSU erneut sechs Gemeinderatsplätze errungen und ihr Stimmenergebnis von 36,9 auf 42,5 Prozent gesteigert. Bürgermeister Markus Dollacker habe sein Ergebnis von 54,4 auf 67,1 Prozent verbessert. Mit Urkunden geehrt wurden Josef Westiner für 50 Jahre Mitgliedschaft beim Ortsverband, Viktor Hammer, Joachim Hantke und Franz Metschl für 25 Jahre. Bürgermeister Dollacker lobte die gute Zusammenarbeit im Gemeinderat. Er berichtete, dass 29 Straßenschäden für 26 000 Euro beseitigt, die Friedhofsmauern und Tore in Ensdorf und Wolfsbach für 100 000 Euro und ein Kinderspielplatz für 30 000 Euro erneuert werden.

Für die Mittelschule Ensdorf werde eine Pausenhofzufahrt geschaffen, die Innenbeleuchtung erneuert und mit LED-Technik ausgestattet. Das Dienstleistungszentrum Don Bosco gehe in das Genehmigungsverfahren: "Ich rechne mit der Edeka-Eröffnung Mitte 2016", erklärte er. Bei der Kinderkrippe sei man mit Rieden auf einem guten Weg. Der Breitbandausbau sei im Verbund mit den Naturparkgemeinden und der Einrichtung einer Infrastruktur-Agentur geplant.

Perspektiven schaffen

Dann informierte Dollacker über Feuerwehrfunk und das Feuerwehrfahrzeugkonzept HLF 20/16. Außerdem legte er dar er, dass sich die Pro-Kopf-Verschuldung der Gemeinde auf 993 Euro je Einwohner beläuft und bis zum Jahresende auf 763 Euro zurückgeführt werde. Bezirksrat Martin Preuß berichtete über eine Umfrage im Auftrag des Bayerischen Rundfunks. Diese weise für die CSU hervorragende Werte auf. "Wir werden uns aber nicht auf diesen Ergebnissen ausruhen, sondern sie zum Ansporn nehmen, noch besser zu arbeiten." Die Heimatstrategie der CSU sorge dafür, dass es dem ländlichen Raum gut gehe und junge Menschen dort in leistungsfähigen Kommunen Perspektiven sehen könnten. "Durch Behördenverlagerungen werden im ländlichen Raum zusätzliche Anreize und Arbeitsplätze geschaffen."
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