Jugendgottesdienst beschäftigt sich mit dem Thema "Was zählt noch?" - Musik von der "Neuen Band"
Was wichtig ist, rieselt nicht durch die Finger

Die "Neue Band": Manuel Allwang (Gitarre/Gesang), Lukas Fröhlich ( Gitarre), Jonas Roidl (Bass), Jonas Reinwald (Keyboard), Daniel Fröhlich (Schlagzeug), Laura Reinwald (Saxofon) und Cornelia Fischer (Gesang) umrahmtem musikalisch den Jugendgottesdienst. Bild: sön
Lokales
Ensdorf
24.11.2014
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(sön) Mit dem Lied "Du bist der Herr" leitete die "Neue Band" den Jugendgottesdienst ein, der in der Hauskapelle des Klosters Ensdorf unter dem Motto "Was zählt noch?" stand. Über den Leitgedanken sinnierte Sophia Eberhardt. Sie stellte fest, dass es Sachen im Leben gebe, "die man nicht festhalten kann". Eberhardt stellte Fragen wie "Was zählt dann noch?", "Was zählt überhaupt?" und "Was ist so wertvoll im Leben, dass man es festhalten möchte?" - Pfarrer Pater Hermann Sturm sprach das Tagesgebet und Lena Donhauser las eine zum Nachdenken anregende Geschichte vor, die sich um die 86 400 Sekunden Leben für den Tag drehte.

Sorgen zurücklassen

Nach dem von Pfarrer Sturm verlesenem Evangelium "Von den falschen und den rechten Sorgen" (Matthäus 6, 19 - 34), hob er in der Predigt das Thema des Gottesdienstes "Was zählt noch?" deutlich hervor. Er stellte den Gottesdienstbesuchern die Frage: Was hat für dich gezählt, was wird für dich zählen? Vielleicht eine gute Arbeit zu finden, auch eine Familie zu haben? Aber was im Moment zähle, auf diese Frage auf Anhieb zu antworten, bereite wahrscheinlich Probleme. "Ist es Sehnsucht, ist es Glück, ist es eine starke Verbindung?" Pfarrer Sturm machte deutlich, dass Gott den Bitten zuhöre und verstehe. "Denkt auch weiterhin mit offenen Augen an das, was in eurem Leben zählt und was gelungen ist", schloss er seine Predigt. Lea Schmalzbauer leitete die Mitmachaktion ein und stellte fest, dass man, um herauszufinden, was für einen im Leben wichtig ist, sich vielleicht erst einmal von etwas befreien müsse, was einen belastet. Schmalzbauer forderte alle auf, sich ein Teelicht zu nehmen und es angezündet in den Sand vor den Alter zu stellen, "damit die Sorgen da blieben". Die jungen Musiker begleiteten dies mit dem Lied "Your love never fails". Nach den von den Jugendlichen vorgetragenen Fürbitten stimmte das Lied "Unser Vater" auf das gemeinsame gesprochene Vaterunser ein, nach dem Pfarrer Sturm ein Schlussgebet sprach und den Segen erteilte. Sophia Eberhardt lud zum Abschluss ein, beim Rausgehen mit der Hand in eine mit Sand gefüllte Wanne zu greifen, was übrig bleibt in Plastiktütchen zu füllen und mit nach Hause zu nehmen. Sie machte deutlich: "Die Körner, die nicht durch die Finger gerieselt sind, ist das, was am Ende übrig bleibt. Das was zählt, was wichtig ist". Mit dem Lied "Danke für diese Abendstunde" der "Neuen Band" und einer Zugabe endete der Jugendgottesdienst.

Lagerfeuer geschürt

Anschließend waren alle Gottesdienstbesucher zu Snacks und Tee am Lagerfeuer eingeladen, das Bruder Robert Reiner schürte.
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