Kinder bauen an der Umweltstation Insektenbrutkästen
Zuhause für Krabbler

In drei verschiedenen Größen mussten die Einfluglöcher gebohrt werden. Da hieß es Geduld haben und Schlange stehen. Bilder: sön (2)
Lokales
Ensdorf
15.07.2015
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(sön) "Warum bauen wir eigentlich die Insektenbrutkästen für die nervigen kleinen Viecher?", wollte Johannes wissen. Ute Meindl-Kett, Leiterin der Umweltstation des Klosters Ensdorf, erläuterte: "Wer ins Insektenhotel dann letztlich einzieht und seine Eier dort ablegt - Florfliegen, Wildbienen, Marienkäfer oder andere Insekten - das wird sich zeigen. Diese Nützlinge arbeiten für uns auch als biologische Schädlingsbekämpfer, helfen in unseren Gärten bei der Bestäubung."

Ohne diese Bestäubungsarbeit hätten wir kein Obst, der ganze natürliche Kreislauf würde zusammenbrechen. Rund 25 Kinder zwischen sechs und elf Jahren nahmen an der Aktion der Umweltstation des Klosters teil, Salesianerbruder Robert Reiner hatte die Kästen vorbereitet, leitete wie Meindl-Kett wenn nötig Hilfestellung. Die Kinder aber bohrten und hämmerten mit Begeisterung fast zwei Stunden bis zur Fertigstellung des eigenen Insektenbrutkastens, der es sogar möglich macht, die Insekten im Inneren des Kastens zu beobachten. Im eigenen Garten an der richtigen und geschützten Stelle angebracht, kann er verschiedenen Insekten als Bruthilfe dienen. Spannend wird es sein, was die Kinder beim nächsten Mal von ihren Beobachtungen berichten können.

Die nächste Aktion ist im September. Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben. Dann wird ein neues Indianer-Tipi unter dem Thema: "Leben in und mit der Natur wie die Indianer" eingeweiht - und es wird bestimmt wieder etwas zum mit nach Hause nehmen hergestellt.
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